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Markgrafenstraße 14
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gedok-karlsruhe.de

Ansprech­partner

  1. Dr. Christa Hartnigk-Kümmel
    1. Vorsitzende

    gedok-karlsruhe@online.de

GEDOK Künstlerinnenforum - Fensterfront der Galerie mit Logo und Poster der GEDOK

Die GEDOK - Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. - ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Sie wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet und vertritt Künstlerinnen aller Sparten. Die Regionalgruppe Karlsruhe fördert deren künstlerisches Schaffen besonders im Kontext grenz- und spartenübergreifender Tendenzen der Gegenwartskunst. In der Galerie des Künstlerinnenforums, in Kooperation mit lokalen, regionalen und internationalen Kultureinrichtungen und im Rahmen von Kulturfestivals wie den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe werden Einzel- und Gruppenausstellungen, intermediale Kunstprojekte, Lesungen und Konzerte veranstaltet. Seit 2014 schreibt die Fachgruppe Fotografie und Medienkust den offenen Fotowettbewerb projekt3drei aus. Zusammen mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe vergibt die GEDOK alle 2 Jahre den Jugendliteraturpreis Junge Literatur JuLi für Menschen von 15 bis 21 Jahren.

Frauke Beeck, Denkmal der Maria von Jever, Spraybild
  • Frauke Beeck, Denkmal der Maria von Jever, Spraybild
  • Viviana Guasch (Argentinien) / Katia Muñoz (Peru)
  • Uschi Lüdemann, Beneath the waves, 2019, Acryl Pigmente Leinwand, 70x100 cm
  • Cosima Klischat, nebulös, 2020
  • Cornelia Weihe, Am Fluss, Öl auf Leinwand, 96 x 180 cm
  • Digitalcollage „Inside/Insight – Out“, © projekt3drei, Annette Hünnekens
  • Punktlandung: Dorothea Rogulja-Wagner, Wachstumspunkt
  • Ausstellung verWERTung. Rose Schrade, Schale aus Elektrokabeln
  • Ausstellung Meggi Rochell und Nicole Bellaire
  • Judith Lindner, Behausung, Malerei 2016

Unsere Veranstaltungen

  • Wir bieten:

    Aktuelle Ausstellung 11.06. bis 04.07.2021

    FRAUKE BEECK: Ein Frauendenkmal ist nicht genug!

    Spraybilder

    Vernissage am Freitag, 11.06. von 16 bis 20 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin.

    Einführung: Dr. Susanne Asche, Direktorin des Kulturamts Karlsruhe und 2. Vorsitzende des Vereins Frauen & Geschichte Baden-Württemberg e.V.

    Anmeldung erforderlich unter gedok-karlsruhe@online.de oder Fon: 0721 / 37 41 37

     

    Die Berliner Künstlerin Frauke Beeck ist 1960 in Bremen geboren und studierte Kunst und Biologie an der Leibniz-Universität Hannover. Seit 1993 zeigt sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und seit 1998 in China.

    Sie kuratierte mehrere Ausstellungen in China, Berlin und Bremen.

    Frauke Beecks künstlerische Tätigkeit ist breit angelegt. Es begann mit textilen Arbeiten und Stahlgeweben und weitete sich aus auf Wandbilder, Spraybilder, Collagen, Installationen, Objekte und die Herstellung von Funbags sowie den jährlichen Wümmekalender. Aktuell recherchiert und arbeitet sie zum Thema historische Frauendenkmäler im öffentlichen Raum.

    Die Spraybilder von Frauke Beeck erinnern vordergründig an Graffiti, haben aber lediglich das Sprayen gemeinsam. Mittels Schablonen und Abdeckungen entstehen differenzierte Kompositionen von scharfen Abgrenzungen und malerischer Unbestimmtheit auf Papier, Metall, Acryl sowie gebrauchten Druckplatten und Textilien.

    Für die Ausstellung in der GEDOK Galerie in Karlsruhe hat sich Frauke Beeck mit Frauendenkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt. Einigen dieser Portraits begegnen wir in der Ausstellung auf Augenhöhe und unmittelbar, nicht auf Sockeln stehend und nicht in typischer Heldenpose. Die Leistungen und persönlichen Schicksale dieser Frauen klingen an: ausgeprägte Arbeitshände von Mudder Cordes und Kleidung als Statussymbol bei Marga Berck. Mehr als 50 kleine Spraybilder zeigen Frauendenkmäler aus Bremen, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg und Bayern. In Karlsruhe steht das Denkmal der Großherzogin Luise von Baden – IST EIN FRAUENDENKMAL GENUG ?

     

    Mi bis Fr 17–19 Uhr, Sa, So 14–16 Uhr; an Feiertagen geschlossen

    Falls es durch Corona-Verordnungen Einschränkungen gibt, können Besucher*innen die Ausstellung nach Terminabsprache einzeln besichtigen: Mo bis Fr von 15–19 Uhr.