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Ansprech­partner

  1. Dr. Christa Hartnigk-Kümmel
    1. Vorsitzende

    gedok-karlsruhe@online.de

GEDOK Künstlerinnenforum - Fensterfront der Galerie mit Logo und Poster der GEDOK

Die GEDOK - Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. - ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Sie wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet und vertritt Künstlerinnen aller Sparten. Die Regionalgruppe Karlsruhe fördert deren künstlerisches Schaffen besonders im Kontext grenz- und spartenübergreifender Tendenzen der Gegenwartskunst. In der Galerie des Künstlerinnenforums, in Kooperation mit lokalen, regionalen und internationalen Kultureinrichtungen und im Rahmen von Kulturfestivals wie den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe werden Einzel- und Gruppenausstellungen, intermediale Kunstprojekte, Lesungen und Konzerte veranstaltet. Seit 2014 schreibt die Fachgruppe Fotografie und Medienkust den offenen Fotowettbewerb projekt3drei aus. Zusammen mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe vergibt die GEDOK alle 2 Jahre den Jugendliteraturpreis Junge Literatur JuLi für Menschen von 15 bis 21 Jahren.

Artistduo Etching Room
  • Artistduo Etching Room
  • Brigitte Nowatzke-Kraft, Ausstellung XYZ
  • Natalia Zaloznaya, Capellini, 2021, ink, acrylic on paper
  • Eugenia Jäger, Digitalprint
  • Josephine Gerhardt, Seascapes, Vernissage, Foto Sabine Schaefer
  • Bronislava von Podewils, Wesen I, 2021, Wellpappe Papier
  • Anabela Martins, Bildlandschaft
  • Ruth Kasper, Serie "unterwegs", Fotografie, Mischtechnik
  • Susanne Freiler-Höllinger, Satellit 2021
  • Peco Kawashima, Du Du und Du - Pressefoto GEDOK-Ausstellung 2022
  • Wir bieten:

    13.01. bis 05.02.2023

    „In diesem Augenblick meines Lebens“

    Zeitgenössische ukrainische Kunst in Kriegszeiten

    Ave Libertatemaveamor, Anti Gonna/Viktoriia Dovhadse, Etching Room 1/Artistduo, Maria Kulikovska, Kateryna Lysovenko, Anastasiia Podervianska

    Kuratorinnen: Eugenia Jäger, Oksana Barshynova und Marianna Djulay

    Vernissage am Freitag, 13.01.2023 um 19 Uhr
    Einführung: Sandeep Sodhi, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
    Musikalische Umrahmung: Myroslava Kotorovych, Geige

    In der modernen ukrainischen Kunst nimmt die Arbeit von Künstlerinnen einen herausragenden, wenn nicht sogar führenden Platz ein. Sieben Künstlerinnen in Karlsruhe zusammen zu bringen, ist der Stadt Karlsruhe, dem Innovationsfonds Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung zu verdanken, die die Ausstellung „In diesem Augenblick meines Lebens“ ermöglichen.

     

    Seit 2014 (Kriegsbeginn) ist die weibliche Stimme vor dem Hintergrund traditionell männlicher militaristischer Rhetorik besonders hervorzuheben.
    Heutzutage verwenden ukrainische Künstlerinnen unterschiedliche Medien, die sowohl langfristige Arbeit wie auch „schnelle Reaktion“ (z. B. Zeichnungen oder Aquarelle) erfordern. Ihre Werke sind geprägt von Ausdruck, Emotionalität, Engagement und Zielstrebigkeit. Die Themen, die sie ansprechen, können sowohl spezifisch feminin (Mutterschaft, Körperlichkeit, Verwundbarkeit von Frauen in Kriegszeiten) als auch universell sein und sich auf gemeinsame Erfahrungen der Kriegsapokalypse, das Abbrechen familiärer Bindungen, das kritische Umdenken von Erinnerung und Traumata beziehen. Die Werke zeugen auch von der Einbindung der Künstlerinnen in den modernen künstlerischen Prozess mit seiner charakteristischen internationalen Sprache und die aktuellen Strömungen.
    (Oksana Barshynova, Kunstkritikerin, Kuratorin, stellvertretende Direktorin des Nationalen Kunstmuseums der Ukraine in Kiew)