Eco Kunst

Bildende Kunst

Kunstprojekte

Eco Kunst und ökologischer Fussabdruck

Das Prinzip der Nachhaltigkeit, eine sozial und gerechte Behandlung von Menschen, der  wirtschaftliche Umgang mit Ressourcen und die Ökologie sind für die Kunstschaffende Renate Schweizer wichtige Themen.

So liegt es nahe, dass sie sich für ihre kommende Ausstellung das Bürgerzentrum Innenstadt mit seiner Niedrigschwelligkeit ausgewählt hat, um Menschen aller sozialen Gruppen die Teilhabe zu gewähren. 

In der kommenden Ausstellung "Transformationen" werden neben ästhetisch-sinnlich anmutenden Bildern und Collagen hauptsächlich Fotografien ihrer außergewöhnlichen Fashion-Kleider, Hüte und Schmuckstücke gezeigt, die von der Jeonju Fashion Association seit mittlerweile 12 Jahren jährlich auf dem Laufsteg der Paper-Fashion-Shows in Südkorea präsentiert werden.

Nach dem Prinzip "Künstler in Verantwortung" beschäftigen Renate Schweizer seit Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit (Sie ist bereits seit 1983 Mitglied in der KSK - Künstlersozialversicherung) die gesellschafts-aktuellen Herausforderungen. In ihren oft interdisziplinären Projekten fügt sie politische, soziale, ökologische Aspekte künstlerisch-ästhetisch zusammen. Bereits in ihrer Kindheit war es ihr wichtig, Verantwortung für den  ökologischen und sozialen Fußabdruck zu übernehmen, sich für Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden und ausgegrenzt werden, besonders zu solidarisieren, sich für sie einzusetzen und sich auch im Kunstbetrieb ihr Recht auf Meinungsfreiheit zu bewahren. Für die Künstlerin zeigt sich diese Kombination von Kunst mit Politischem, Sozialen und Gesellschaftskritik oftmals als Gratwanderung. 

Ihren eigenen gemachten Erfahrungen nach steht seit einigen Jahren nicht nur das freie Wort unter Druck (s. Pressemitteilung 10. Oktober 2018 "Übergriffe und Selbstzensur: PEN-Studie offenbart alarmierende Ergebnisse zur Meinungsfreiheit in Deutschland) . "Es ist nicht nur offensichtlich, dass das freie Wort und Toleranz gegenüber den Meinungen anderer, höchste Güter unserer Grundordnung, unter Druck stehen. Ein weiterer Erosionsprozess bedroht Pluralität und Meinungsvielfalt und damit den Kernbestand unserer Gesellschaft" C.C. Seidel, Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland."  sondern ebenfalls kritisches Engagement in der freien Kunst. 

„Renate Schweizer, Mitglied im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, zählt zu den international tätigen ECO-Künstlerinnen der ersten Generation", so die Kunsthistorikerin Carola Muysers, Berlin 2017

Eröffnung:   Donnerstag, 29, November 2018,

Ort:  Bürgerzentrum Innenstadt, Adlerstr. 33, 76133 Karlsruhe, Tel: 0721-389583

www.bz-innenstadt.de/

www.renate-schweizer.net