Fördermöglichkeiten für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Coaching zur Neuausrichtung von Geschäftsmodellen für kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter*innen

Baden-Württembergs Wirtschaft ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überdurchschnittlich betroffen. Ohnehin laufende Veränderungsprozesse wie der wirtschaftliche Strukturwandel werden in der Krise beschleunigt und erfordern oftmals eine Neuausrichtung bzw. Optimierung der Geschäftsmodelle. Dies gilt gerade auch im Hinblick auf digitale und ökologische Herausforderungen.

Insbesondere viele kleine Unternehmen, die wichtige Impulsgeber für die kommende Erholung der baden-württembergischen Wirtschaft sind, bedürfen hierbei aufgrund größenbedingter Wettbewerbsnachteile einer Unterstützung durch ein externes längerfristiges Coaching.

Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe trägt ein gefördertes externes Coaching dazu bei, die bisherigen Geschäftsmodelle kleiner Unternehmen neu auszurichten, weiterzuentwickeln und anzupassen und dabei Digitalisierungs- und Klimaschutzanforderungen zu integrieren. Somit können geförderte externe Coachings eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen zu stabilisieren und auszubauen, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen, Unternehmen zukunftssicher aufzustellen und den Übergang zu einer grünen und digitalen Wirtschaft zu fördern.

Der Zuschuss wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Reaktion auf die Covid-19 Pandemie finanziert. Er wird im Rahmen der verfügbaren Mittel entsprechend dem Unionsrecht in der jeweils geltenden Fassung, v. a. der Verordnung (EU) Nr. 1304/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 (ESF-Verordnung),der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 (Allgemeine Strukturfondsverordnung) sowie dem in Bezug auf dessen Umsetzung einschlägigen nationalen Rechts sowie den nationalen Förderfähigkeitsregelungen gewährt. Auf die Nebenbestimmungen zur ESF-Förderung (NBest-P-ESF BW), abrufbar unter www.esf-bw.de, wird hingewiesen.

Alle wichtigen Dokumente findet Ihr hier >>

Gefördert werden Coachings zur Neuausrichtung, Weiterentwicklung und Anpassung der Geschäftsmodelle einschließlich der konzeptionellen Konkretisierung und der Begleitung der Umsetzung. Die für das jeweilige Geschäftsmodell relevanten Aspekte der Digitalisierung und des Klimaschutzes sind einzubeziehen. Ein Coaching kann sich beispielsweise befassen mit

  • Geschäftsmodellinnovationen in Bezug auf die systematische Entwicklung von Produkt-bzw. Prozessinnovation, Diversifikation in neue Geschäftsmodelle sowie die Erschließung neuer Märkte.
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch Vernetzung von Produkt und Dienstleistung(„Servitization“) sowie Erschließung neuer Märkte durch das Angebot von neuen innovativen Dienstleistungen.
  • Entwicklung innovativer digitaler Geschäftsmodelle auf Basis digitaler Technologien wie bspw. Cloud-Plattformen, Internet of Things, Künstliche Intelligenz, Big Data und datenbasierter Dienste.

Unter Coaching ist eine individuelle, in der Regel längerfristige Begleitung durch eine externe Expertin (Coachin) oder einen externen Experten (Coach) zu verstehen. Die Coachin bzw. der Coach bereitet zusammen mit den verantwortlichen Personen im Unternehmen unternehmerische Entscheidungen vor, entwickelt Verbesserungsvorschläge, gibt Anleitungen zu deren Umsetzung in der Betriebspraxis und erstellt einen Beratungsbericht sowie ggf. weitere mit dem Coaching zusammenhängende Unterlagen. Ziel sind tragfähige, betriebsindividuell maßgeschneiderte Lösungen. Neben einem ausschließlich innerbetrieblichen Coaching ist auch die Einbeziehung (potenziell) kooperierender Unternehmen möglich, sofern dies aus Sicht des antragstellenden Unternehmensvorteilhaft erscheint.

Antragsberechtigt für ein Coaching sind kleine Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg mit bis zu 50 Mitarbeiter*innen, die entweder einen Vorjahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Vorjahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € haben. Bei der Berechnung der Mitarbeiterzahl und der finanziellen Schwellenwerte sind alle Partnerunternehmen und verbundenen Unternehmen zu berücksichtigen.

Förderhöhe

Die förderfähigen Ausgaben für Coachingleistungen werden auf 800 Euro pro Personentagmit 8 Zeitstunden festgesetzt (Standardeinheitskosten). Der Zuschuss zu Coachings beträgt pauschal 800Euro pro Personentagmit acht Zeitstunden. Abrechenbar sind nur vollständig geleistete halbe oder volle Stunden. Pro Coaching werden bis zu 15 Personentage gefördert. Der maximale Zuschuss Coaching liegt bei12.000Euro (15Personentage à 800 Euro). Fallen höhere Coachingausgaben als 800 Euro pro Personentag an, sind diese nicht Gegenstand der Förderung.

Förderung für Gründerinnen

Frauen spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu stärken. Mittlerweile machen Frauen zwar etwa ein Drittel der beruflich Selbständigen in Baden-Württemberg aus und das wachsende Interesse von Frauen an Unternehmensgründungen schlägt sich auch in den Gründungszahlen nieder. Dennoch machen sich nur rund halb so viel Frauen wie Männer beruflich selbständig.

Hier sammeln wir einige Unterstützungsprogramme für Frauen, damit sie

  • die Unternehmensgründung oder auch eine Unternehmensnachfolge als attraktive berufliche Option für sich entdecken und diesen Weg einschlagen.
  • die eigenen kreativen Potentiale leben und als Alternative zur abhängigen Beschäftigung in innovative Unternehmenskonzepte überführen.
  • als Chefinnen unternehmerisch gestalten und entscheiden wollen und ihre Unternehmen nachhaltig und erfolgreich im Markt führen.

Frauenförderung im Europäischen Innovationsrat (EIC)

Der EIC strebt marktschaffende Innovationen an, die den Weg für radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle bereiten.

Der EIC soll Innovationen auf EU-Ebene noch gezielter, langfristiger und nachhaltiger unterstützen und dazu beitragen, dass systematisch Grundlagen für zukünftige Innovationen geschaffen und die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung in Richtung einer möglichen Verwertung weiterentwickelt werden. So sollen Innovationen schneller auf den Markt gelangen – mit positiven Effekten auf Wachstum und Beschäftigung.

Der Europäischen Innovationsrat fasst mit dem EIC Pathfinder, den EIC Transitions, dem EIC Accelerator sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente unter einem Dach zusammen. Die Förderinstrumente sind weitestgehend themenoffen gehalten und bieten Raum für interdisziplinäre Ideen. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie beispielsweise soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden.

Die Förderung findet je nach Programm einzeln oder im Konsortium statt.

Der EIC verfolgt dabei die Zielzahlen, dass 35 % der EIC-geförderten Unternhemen frauengeführt sind und 40 % weibliche CEOs bei Accelerator-Interviews sind.

Dafür gibt es die zusätzlichen Förderinstrument:

Weitere Informationen zum EIC findet Ihr hier >>

FEMALE FOUNDERS CUP

Der FEMALE FOUNDERS CUP ist Teil der Wettbewerbsreihe Start-up BW Elevator Pitch im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW, bei der sich Gründerinnen und Gründer aus allen Regionen messen. Einmal im Jahr präsentieren Gründerinnen und Start-ups von Frauen ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und Publikum.

Mehr Infos findet Ihr hier >>

Women Tech Founder

Women Tech Founders zeigt Vorbilder von international erfolgreichen Tech-Gründerinnen, um die Wahrnehmung von Frauen in der Tech-Branche zu verändern und zu Gründungen von Frauen im Tech-Bereich zu inspirieren.

Mehr Infos findet Ihr hier >>

Frauenwirtschaftstage

FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE, die unter dem Titel ‚Frau und Wirtschaft’ eine Vielzahl an Veranstaltungen der regionalen Akteurinnen und Akteure Baden-Württembergs in landesweiten Aktionstagen bündeln und Gründerinnen, Unternehmerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen als eine wichtige Triebfeder in Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar machen.

Mehr Infos findet Ihr hier >>

Baden-Württembergisches Gründerinnenforum (BWGF)

Das Baden-Württembergische Gründerinnenforum ist ein Multiplikatorinnen-Netzwerk in Baden-Württemberg in dem über 70 Fachfrauen aus Arbeitsagenturen, Banken, Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Gleichstellungs- & Kontaktstellen Frau und Beruf, Gründerinnenzentren und Kammern, Landes- und Kommunalverwaltungen, Politik, Unternehmensberatungen, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen vernetzt zusammenarbeiten. Das BWGF vertritt die Interessen von Gründerinnen und setzt sich für unternehmerinnengerechte Rahmenbedingungen ein. Es wirkt außerdem an der (Weiter-) Entwicklung und Umsetzung von Modellen frauenspezifischer Gründungsberatung und -qualifzierung mit. Seit 1996 wird das BWGF vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg koordiniert, arbeitet ehrenamtlich und steht Multiplikatorinnen offen, die an einer aktiven Mitarbeit interessiert sind.

Anfrage per E-Mail an: iris.kronenbitter@wm.bwl.de

Mehr Infos zu Gründerinnenförderung in BW findet Ihr hier >>

Kleinst-, Eintages- und „Umsonst & Draußen“ – Musikfestivals

Neustart Kultur

Als Teil von NEUSTART KULTUR richtet sich dieses Programm zu „Erhalt und Stärkung der musikalischen Infrastruktur in Deutschland“ an Veranstalter*innen von Kleinst-, Eintages- und "Umsonst & Draußen"-Festivals. Sie übernehmen das inhaltliche, organisatorische und finanzielle Risiko für Produktion und Durchführung von Livemusik-Veranstaltungen als wichtige Präsentationsplattformen für ausübende Künstler*innen. Die Veranstalter*innen bilden damit ein wesentliches Fundament für die musikalische Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland.

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Kleinst-, Eintages- und "Umsonst & Draußen"-Musikfestivals mit überregionaler Bedeutung
  • Die Förderhöhe muss mindestens einen Umfang von 7.500 Euro haben
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

Antragsfristen

Anträge können ab dem 1. Februar 2021, 10:00 Uhr, bis zum 31. Mai 2021 23:59 Uhr gestellt werden.

Mehr Infos findet Ihr hier >>

Förderprogramm "go-digital"

Die zunehmende Digitalisierung des gesamten Geschäftsalltags ist aktuell eine der größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und das Handwerk. Die digitale Transformation betrifft alle Branchen und Geschäftsbereiche. Um sich im Wettbewerb nachhaltig behaupten zu können, ist es jedoch wichtig, die Digitalisierung in allen Geschäftsprozessen im Unternehmen fest zu etablieren.

Hier setzt das Förderprogramm "go-digital" an: Mit seinen drei Modulen "Digitalisierte Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit" richtet sich "go-digital" gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und an das Handwerk. Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten.

Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen Antragstellung

Um KMU und Handwerk in bürokratischen Erfordernissen zu entlasten, übernehmen autorisierte Beratungsunternehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung. Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

Kriterien für zu fördernde Unternehmen:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial

    • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
    • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
    • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
    • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

Kriterien an Beratungsunternehmen für eine Autorisierung:

  • Fachliche Expertise
  • Wirtschaftliche Stabilität
  • Gewähr einer wettbewerbsneutralen Beratung
  • Bezug zu kleinbetrieblichen Beratungsklientel
  • Zusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Erfüllung und Gewährleistung der Qualitätsstandards

Wie hoch ist die Förderung?

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "go-digital" finden Sie in den FAQ.

Wie finde ich eine passende Beratung?

Die interaktive Beraterlandkarte ermöglicht eine schnelle Online-Suche nach passenden Beraterinnen und Beratern in der Region. Kontaktdaten, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Hintergrundinformationen zum Leistungsspektrum stehen per Mausklick bereit. Die Karte wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

 

Weitere Infos findet ihr hier >>

„Digital Jetzt“– Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei:

  • Investitionen in digitale Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

„Digital Jetzt“ im Überblick

Wer die Förderung beantragen kann

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,

die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird am 7. September freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Das sind die Ziele des Programms

Das Programm unterstützt KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation. Ziele sind:

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie Qualifizierung und Know-how der Beschäftigten
  • Mehr branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU
  • Befähigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen

Weitere Infos findet Ihr hier >>

Innovationsförderung des Europäischen Innovationsrats

Im Piloten des Europäischen Innovationsrats werden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Die Palette reicht von innovativer Technologieforschung über marktnahe Projektförderung bis hin zu Risikofinanzierungsinstrumenten. Antragstellende können die Themen der Projekte größtenteils selbst vorschlagen. Wenn Ihr eine vielversprechende Innovationsidee habt, aber nicht sicher seid, welches Förderinstrument dazu passt, könnt Ihr den „EIC Wizard“ zu Rate ziehen.

Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>

INNOVATIONSFONDS KUNST 2021

wirtschaftsministerium

Mit dem Innovationsfonds Kunst unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst innovative Vorhaben von Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg.

Der Innovationsfonds Kunst 2021 wird im Umfang von 1 Mio. Euro ausgeschrieben. Gefördert werden innovative Kunst- und Kulturprojekte, neue Vermittlungsformate, zielgruppenspezifische Angebote und künstlerische Konzepte. In besonderer Weise werden die Entwicklung und Erprobung digitaler und hybrider Formate unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt sind kulturelle und künstlerische Projekte zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".

Antragsteller*innen

Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

Die Kultureinrichtung muss ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Die Kultureinrichtung muss dem Ressort der Kunstabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zuzuordnen sein. Dazu zählen beispielsweise öffentliche und private Theater, Soziokulturelle Zentren, Kinos, Clubs, feste Ensembles, Orchester, Chöre, Amateurmusik und Amateurtheater, Festspiele, Kunst- und Musikhochschulen, Museen, Galerien, Kunstvereine, Literatur, Bibliotheken und Archive sowie der Film- und Medienbereich. Die Kultureinrichtung muss gemeinnützige Ziele verfolgen. Eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist nicht erforderlich. Die Kultureinrichtung muss vor dem 1. Januar 2019 gegründet worden sein. Die Kultureinrichtung muss rechtlich eigenständig sein (zum Beispiel e.V., gGmbH, Stiftung, GbR, Einzelunternehmen etc.) oder in der Trägerschaft einer Kommune oder des Landes liegen.

Förderhöhe

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro; die Mindestfördersumme liegt bei 20.000 Euro. Der Eigenanteil in Höhe von mindestens 20 Prozent der Projektkosten kann in Form von Eintrittsgeldern, Eigen- oder Drittmitteln erbracht werden.

Förderberatung über Webex

Um Fragen zur aktuellen Ausschreibung des Innovationsfonds Kunst 2021 adäquat beantworten zu können, bietet das Ministerium für alle Antragsteller*innen eine Förderberatung per Webex an, an den Ihr kostenfrei und ohne Anmeldung teilnehmen können. Die Termine und Einwahldaten werden auf der Seite des Ministeriums veröffentlicht.

Bewerbungsschluss: 10. Januar 2021

Weitere Informationen gibt es unter mwk.baden-wuerttemberg.de.

Förderkredit L-Bank

Es ist wichtig, dass Gründer*innen und junge Unternehmen eine faire Chance bekommen. Für die L-Bank heißt das: coachen, für fehlende Sicherheiten sorgen und langfristige Kredite vergeben. So überleben die meisten geförderten jungen Firmen die schwierigen ersten Jahre – und haben damit einen großen Vorteil gegenüber denjenigen Unternehmen, die nicht von einer Förderbank begleitet werden. 

Gründungen beeinflussen die Innovationskraft einer Volkswirtschaft positiv. So bringen Gründer*innen im Schnitt mehr neue Produkte auf den Markt, als es etablierte Unternehmen tun. Sie steigern durch die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse die Effizienz der etablierten Betriebe, die im Wettbewerb um Innovationen nachziehen müssen. Die Förderung von Unternehmensgründungen ist daher auch die Förderung von Innovationen. Impulse gehen dabei nicht nur von den anerkannten Zukunftsbranchen aus. Vielmehr gilt branchen- und unternehmensübergreifend: Neugründungen beleben das Geschäft.

L-Bank Karlsruhe, Schlossplatz 10, 76131 Karlsruhe, Tel. 0721-1500
L-Bank Stuttgartm Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart, Tel. 0711-1220
Web: http://www.l-bank.de/
Mail: info@-bank.de

MONEX Mikrofinanzierung Baden-Württemberg e.V.

Die Firma MONEX finanziert seit dem Jahr 2005 Existenzgründer*innen und bestehende Unternehmen. Als europäische Form der von Muhammad Yunus entwickelten Mikrokredite finanziert MONEX Menschen, die für die Verwirklichung einer Geschäftsidee nur einen kleinen Kredit benötigen oder die ihre „Kreditwürdigkeit“ bei gewöhnlichen Banken verloren haben. MONEX wird durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg -ifex-, den Europäischen Sozialfonds und die L-Bank der Förderbank des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Die Vergabe von Krediten wird dabei unter folgenden Aspekten betrachtet: Vertrauen in die Person, Würde des Menschen und begleitende Beziehung zwischen Kreditgeber*in und Kreditnehmer*in.

In Kooperation mit dem Mikrokreditfonds Deutschland können bis zu 20.000 Euro vergeben werden.

Für die Kreativschaffenden hat MONEX den speziellen „Speed-Kredit“ entwickelt, der schnell und unbürokratisch Kredite bis 5000 Euro möglich macht.

MONEX, Niederlassung Mannheim, F4, 17, 68159 Mannheim
Web: http://www.monex-bw.de/
Mail: bueromannheim@monex-bw.de
Tel.: 0621-3974026

Kulturförderung der Stadt Karlsruhe, Kulturamt

Kommunale Kulturförderung ist ein vielseitiges und wichtiges Instrument bei der Erfüllung der kulturellen und kulturpolitischen Aufgaben eines Kulturamtes. Aus diesem Grund bildet die Kulturförderung in Karlsruhe den Schwerpunkt der Arbeit. Künstler*innen aller kulturellen Sparten, Kulturinstitutionen und Kulturveranstalter können beim Kulturbüro im Kulturamt Anträge auf Förderung stellen. Die Grundsätze der Förderung sind in den entsprechenden Förderrichtlinien festgeschrieben. Förderanträge müssen schriftlich beim Kulturbüro gestellt werden. Über die Verwendung der erhaltenen Zuschüsse ist ein entsprechender schriftlicher Nachweis einzureichen.

Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Kulturbüro
Postadresse: Rathaus am Marktplatz, 76124 Karlsruhe
Besuchsadresse: Karl-Friedrich-Straße 14-18, 76133 Karlsruhe
Mail: kulturbuero@ kultur.karlsruhe.de
Web: https://www.karlsruhe.de/b1/kultur/kulturfoerderung/foerderrichtlinien

Föderprogramme des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden Württemberg
Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH gehört zu den großen Beteiligungskapitalgebern in Deutschland. Sie investiert im öffentlichen Interesse und ist Partner des Mittelstands. Aktuell stellt sie ca. 900 kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg rund 250 Millionen Euro Beteiligungskapital zur Verfügung. Die MBG unterstützt Wachstums- und Innovationsvorhaben, Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen überwiegend mit Mezzaninkapital in Form von stillen Beteiligungen. Venture Capital orientierte Startups begleitet die MBG auch mit offenen Beteiligungen. Gesellschafter der MBG sind Kammern, Verbände und die Kreditwirtschaft.

Beteiligungen

Was wird gefördert: Tätige Beteiligungen, Investitionen, betriebliche Vorhaben aller Art

Wer wird gefördert: Kleine und mittlere Unternehmen gemäß der Definition der Europäischen Union

Wie wird gefördert: stille Beteiligung

Beteiligungsfinanzierung

Was wird gefördert: Mitfinanzierung der im Zusammenhang mit der Existenzgründung stehenden Kosten, einschl. Investitions- und Betriebsmittelbedarf; (Teil-)Finanzierung konkreter Vorhaben wie bauliche und maschinelle       Investitionen, Innovationen, Ablösung, Auszahlungen.

Wer wird gefördert: In Gründung befindliche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, bestehende kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß Definition der Europäischen Union.

Wie wird gefördert: Stille Beteiligungen bis 250 000 Euro(Existenzgründungen) bzw.  750 000 Euro(Unternehmensnachfolgen); bestehende Betriebe: bis 1 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 10 Jahren.

Bürgschaftsprogramme

Was wird gefördert: Investitionen (zum Beispiel Erweiterungen bestehender Unternehmen, Maßnahmen zur Rationalisierung, Modernisierung, Umstellung bestehender Unternehmen) Betriebsübernahmen Konsolidierungsmaßnahmen Kooperationsvorhaben

Verbürgt werden folgende Finanzierungsformen: Investitions- und Betriebsmittelkredite von Hausbanken Förderkredite für Investitionen und Betriebsmittelbedarf Garantien/Avale für Finanzierungen im Inland Mobilien-Leasing / Factoring

Wer wird gefördert: Mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und freiberuflich Tätige

Wie wird gefördert: Verbürgung von Krediten oder Garantien

Weitere Informationen: Zuständig für Bürgschaften sind je nach Höhe der Bürgschaft die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg die L-Bank oder das Land Baden-Württemberg (Bearbeitung erfolgt bei der L-Bank)

Bürgschaftsprogramme für Gründung und Nachfolge

Was wird gefördert: Existenzgründungsfinanzierung, auch als Unternehmensnachfolge. Bestehende Betriebe: volkswirtschaftlich förderwürdige Investitionen zur Rationalisierung, Modernisierung, Erweiterung und Umstellung sowie zur Errichtung neuer Betriebe.

Wer wird gefördert: Kleine und mittlere Unternehmen gemäß Definition der Europäischen Union.

Wie wird gefördert: Verbürgung von Krediten oder Garantien.

Weitere Informationen findet Ihr hier >>

ALLGEMEINE PROJEKTFÖRDERUNG DER KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2020
Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Für Ihren Förderantrag verwenden Sie bitte das hier>> angebotene Online-Formular. Das Muster eines Kosten-und Finanzierungsplans sowie weitere wichtige Muster und Formulare finden Sie unter der Rubrik Downloads.
Der Einsendeschluss ist der 31. Juli 2020.


Weitere Infos gibt es unter kulturstiftung-des-bundes.de.

Kontakt:
Kulturstiftung des Bundes
Franckepl. 2
06110 Halle (Saale)
Marie Cathleen Haff
Tel.: 0345/2997-123

Fördermöglichkeiten durch das CyberForum

Kontaktvermittlung: Wir vermitteln den Kontakt zu Investoren, Venture Capital Gesellschaften und Business Angels

Matching-Events: Pitcht auf dem Venture Day und anderen Matching-Events vor Investoren und Business Angels

Fördermittelberatung: Wir unterstützen bei der Suche nach der Finanzierung z.B. Fördermittel oder Risikokapital

Förderanträge: Wir unterstützen bei der Beantragung von Fördermitteln und geben hilfreiche Tipps zu Regularien

Start me up: Risikokapital von Venture Capitalists & Business Angels
Ihr seid ein Startup aus der Digitalwirtschaft mit einer innovativen Geschäftsidee? Ihr sucht Risikokapital? Von Investoren, die eure Branche gut kennen? Im CyberForum trefft ihr Business Angels und Venture Capitalists, spezialisiert auf Geschäftsmodelle aus IT, Software und Web, die aus eigener Erfahrung wissen, worauf es ankommt und welche Ideen der Markt braucht. Über das Jahr hinweg sichten wir mehr als 300 Geschäftsideen und vermitteln jährlich erfolgreich Investments.  

Voraussetzungen:
Ihr habt ein tragfähiges, investitionsbereites Geschäftskonzept aus der IT-, Software- oder Web-Technologie
Ihr seid bereit, einen oder mehrere Business Angels bzw. Venture Capitalists an eurem Unternehmen zu beteiligen

Ablauf:
Das CyberForum veranstaltet pro Jahr vier Matching Events, auf denen ausgewählte Gründer und Startups ihre Geschäftsidee vor unseren Business Angels und Gastinvestoren präsentieren. Für die Bewerbung benötigen wir nur einen Onepager oder Pitchdeck. Auf dieser Basis prüfen wir euer Geschäftsvorhaben und übermitteln den Onepager an unsere Screening-Jury, die aus erfahrenen Investoren besteht. Die aussichtsreichsten Geschäftsideen werden zu unseren Matching-Veranstaltungen eingeladen. Dort pitcht ihr eure Idee und bei beiderseitigem Interesse vereinbaren Investoren und Gründer im Nachgang einer Matching-Veranstaltung ein Follow-up. Auf Wunsch begleitet das CyberForum auch hier.

Weitere Informationen: https://www.cyberforum.de/angebote/startups/startkapital/

Informations- und Beratungsangebot für Künstler*innen und Kulturschaffenden im internationalen Kontext

touring artists ist eine gemeinschaftliche Initiative des Internationalen Theaterinstituts (ITI) und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in Kooperation mit dem Dachverband Tanz und SmartDe - Netzwerk für Kreative.
Ihr Angebot richtet sich an alle international tätigen Kunst- und Kulturschaffenden aus dem kreativen wie auch aus dem administrativen und organisatorischen Bereich.

touring artists informiert in allen Fragen, die sich im internationalen Kontext für die künstlerische, kuratorische und organisatorische Praxis ergeben:

  • Visa und Aufenthalt
  • Künstlerstatus und Verträge
  • Transport und Zoll
  • Steuern
  • Projekt- und Reiseförderung

Die Informationen auf der Website werden laufend erweitert und aktualisiert.
Sie informieren:

  • in Deutschland lebende Künstler*innen, die Auslandsprojekte planen
  • Vertreter*innen von Kulturinstitutionen oder Gruppen in Deutschland, die mit Künstler*innen aus dem Ausland zusammenarbeiten
  • Künstler*innen und Kulturschaffende aus dem Ausland, die in Deutschland arbeiten oder arbeiten möchten.

Das Informationsangebot ist immer aktuell und reagiert auf politische Entwicklungen und spezielle Rahmenbedingungen wie den Brexit, die Arbeit von Künstler*innen aus Krisenländern oder die Coronapandemie.

Kostenlose Beratungen

Eine ergänzende Beratung zu den oben genannten Themen findet persönlich, telefonisch, per Video-Call oder E-Mail statt. Beratungssprachen sind bislang Deutsch, Englisch und Türkisch. Die Einzelberatung ist grundsätzlich kostenfrei.

 

Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>
 

MFG| Digital Content Funding

Förderung von Games, Apps und interaktivem Content

Das Digital Content Funding (DCF) ist ein finanzielles Förderprogramm für Games, Apps, Mobile, Virtual und Augmented Reality. Die MFG Baden-Württemberg unterstützt mit dem DCF die Entwicklung und Vermarktung interaktiver digitaler Projekte. Ziel: die Games-Branche in Baden-Württemberg zu stärken.

Die Entwickler*innen beantragen beim DCF für ihr Game, ihre VR-, AR- oder mobile Anwendung bis zu 20.000 oder bis zu 200.000 Euro, abhängig von der Phase ihres Projekts. Sie erhalten die Fördersumme als erlösbedingt rückzahlbares, zinsloses Darlehen (und selten als Zuschuss).

Förderfähig sind interaktive digitale Inhalte, zum Beispiel anspruchsvolle Computer- und Videospiele. Die Projekte müssen unter anderem kulturellen Mehrwert, Innovation und Marktpotenzial aufweisen.

Weitere Informationen:

https://dcf.mfg.de/

Europa fördert Kultur

Auf dieser Seite kann nach den passenden Fördermöglichkeiten für kulturelle Vorhaben gesucht werden. Europa fördert Kultur bietet Informationen zu ca. 15 EU-Förderprogrammen, die, neben dem Programm KREATIVES EUROPA, auch für kulturelle Projekte relevant sind.

Zur Webseite geht es hier >>

Im Herbst 2020 werden zusätzliche Fördermittel in Erasmus+ zur Verfügung stehen. Die Europäische Kommission bereitet derzeit in Reaktion auf die Herausforderungen der COVID-19 Pandemie einen zusätzlichen Aufruf für Erasmus+ KA2 Strategische Partnerschaften vor.

Weitere Informationen zu den Erasmus+ Fördermittel findet Ihr hier >>

Allgemeine Projektförderung

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Fördergrundsätze

Wenn Sie sich mit Ihrem Projekt bei uns bewerben möchten, lesen Sie bitte sorgfältig die auf unserer Website veröffentlichten Allgemeinen Förderrichtlinien der Kulturstiftung des Bundes und die Fördergrundsätze für die Allgemeine Projektförderung sowie die Häufig gestellten Fragen und prüfen Sie vor Antragstellung, ob Ihr Projekt für eine Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes in Frage kommt.

Bitte beachten Sie, dass in der Allgemeinen Projektförderung die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und dass mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln bei Antragsstellung gesichert sein müssen. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext

 

Weitere Informationen erhältst du hier 

Modul C

Gegenstand der Förderung:

Dieses Fördermodul dient der Weiterentwicklung künstlerischer Praxis und Präsentation. Drei Aspekte sollen für Konzeptentwicklung und Umsetzung maßgeblich sein:

  1. Das Kunstprojekt schafft eine Interaktion zwischen Analog und Digital. Dies können die künstlerischen Inhalte der entwickelten und/oder präsentierten Werke oder auch die Präsentation selbst betreffen.
  2. Die Umsetzung schließt mit einer Präsentation und Vermittlung sowie öffentlichen Rezeption des Werks / der Werke ab und regt so die öffentliche Auseinandersetzung mit den Inhalten der präsentierten Kunst an.
  3. Das Kunstprojekt kann auch innovative Formate erproben sowie zukunftsorientiert und damit nachhaltig vermitteln.

In Betracht kommen hier –auch –temporäre künstlerische Interventionen, Ausstellungen, Performances, die in Ausstellungsräumen oder im öffentlichen Raum für Interessierte zugänglich gemacht werden. Empfohlen werden Kooperationen mit den jeweiligen Präsentationsorten. Ausschlaggebendes Kriterium für die Vergabe der Projektförderung sind eine überzeugende künstlerische Qualität des konzipierten Vorhabens. Innovative Kunstprojekte werden mit einem Zuschuss bis zu 15.000 € gefördert.

 

Weitere Informationen erhältst du hier 

Ausstellungsförderung

Das Programm Ausstellungsförderung unterstützt internationale Ausstellungsprojekte in öffentlichen Museen, Kulturinstitutionen und Galerien im Ausland. Das Programm ist offen für zeitgenössische bildende Künstlerinnen und Künstler, die aus Deutschland sind oder seit mindestens fünf Jahren in Deutschland leben. Gefördert werden Einzel- und Gruppenausstellungen, die Beteiligung an einem internationalen Ausstellungsprojekt oder einer Biennale im Ausland.

Weitere Informationen erhältst du hier