• Symbolbild Umfrage, Bild: Canva
    29. September 2022

    Deutscher Startup Monitor 2022 veröffentlicht

    Am 29. September wurde der 10. Deutsche Startup Monitor veröffentlicht. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen hat die Unsicherheit unter Startups deutlich zugenommen. Das Startup-Geschäftsklima kühlt spürbar ab, ist aber im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich positiver und auch mit Blick auf die Gesamtwirtschaft noch wesentlich optimistischer. Mit durchschnittlich 18 Beschäftigten zeigt sich das Startup-Ökosystem insgesamt robust – 9 geplante Neueinstellungen pro Startup machen zudem deutlich, dass junge Unternehmen auch unter den aktuellen Bedingungen wachsen wollen. In diesem Kontext verschärft sich auch unter Startups der Fachkräftemangel das zweite Jahr in Folge enorm und geeignetes Personal zu finden ist für mittlerweile 35 Prozent der Startups eine zentrale Herausforderung. Als Strategie gegen den Fachkräftemangel fordern 92 Prozent der Startups mit mehr als 25 Beschäftigten vom Gesetzgeber attraktivere Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen. Zu diesen Ergebnissen kommt der 10. Deutsche Startup Monitor, den der Startup-Verband und PwC Deutschland in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen erstellen. Knapp 2.000 deutsche Startups haben sich an der Umfrage beteiligt. Startups verbinden Nachhaltigkeit, Innovation und Wachstum Die jüngst gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten führen in der etablierten Wirtschaft zu enormen Herausforderungen – mit der Entwicklung innovativer Technologien sind Startups in diesem Feld essenziell: 46 Prozent wollen einen gezielten Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten und begreifen sich als Teil der Green Economy. Startups verbinden dabei ökologische Nachhaltigkeit und Wachstum: 61 Prozent verfolgen beide Ziele als wichtigen Teil ihrer Unternehmensstrategie und bringen so die ökologische Transformation in die Breite der Wirtschaft. Auch beim Einsatz digitaler Technologien haben Startups eine Vorreiterrolle: Für 45 Prozent spielt der Einsatz Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle – womit diese weiter an Bedeutung gewinnt. Relevant sind zudem die Themen Industrie 4.0 (33 Prozent) und Internet of Things (31 Prozent).  Diversität ist Wachstumsfaktor Auch in diesem Jahr steigt der Anteil der Gründerinnen weiter und liegt nun bei 20 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung ist der Wert nach wie vor gering. Dabei wird unter anderem das Thema Vereinbarkeit als Herausforderung sichtbar: Während unter Gründern nur 61 Prozent angeben, mit der Vereinbarkeit von Gründung und Familie zufrieden zu sein, sind es unter Gründerinnen sogar nur 51 Prozent. Auf Ebene der Beschäftigten zeigt sich eine ähnliche Lage: Hier liegt der Frauenanteil mit 37 Prozent zwar deutlich höher, aber ebenfalls noch unter dem Wert in der Erwerbsbevölkerung. Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel werden für Startups zudem internationale Arbeitsmärkte wichtiger: Aktuell stammen 28 Prozent der Beschäftigten in deutschen Startups aus dem Ausland.  Kapitalbedarf weiter hoch – staatliche Fördermittel in Frühphase wichtig Gute Finanzierungsbedingungen sind für das Startup-Wachstum entscheidend: 68 Prozent der Befragten haben in den kommenden zwölf Monaten externen Kapitalbedarf – im Schnitt liegt dieser bei 3,1 Millionen Euro. Nach staatlichen Fördermitteln, die vor allem in der Frühphase relevant sind, bevorzugen die Gründer*innen dabei eine Finanzierung durch Business Angels (46 Prozent), Venture Capital (44 Prozent) und Strategische Investoren (43 Prozent) – noch besteht aber gerade bei Venture Capital eine deutliche Lücke zu den realisierten Investitionen (19 Prozent). Investor*innen liefern auch über das Kapital hinaus Mehrwerte: Ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Venture Capital-Investor*innen (77 Prozent) und Business Angel (82 Prozent) bewertet die große Mehrheit der Gründer*innen positiv. Gerade in Startup-Hotspots nehmen gründungserfahrene Business Angel eine wichtige Rolle ein: Schon heute sind 14 Prozent der befragten Gründer*innen selbst als Business Angel aktiv – Seriengründer*innen sogar noch häufiger.  Zusammenarbeit mit der etablierten Wirtschaft im Fokus Seit dem Corona-Jahr 2020 ist der Anteil der Startups in Kooperationsprojekten mit der etablierten Wirtschaft um knapp neun Prozentpunkte gesunken. Da diese Zusammenarbeit große Synergien schafft, etwa bei der Digitalisierung der Industrie, sollte der Negativtrend Anstoß für neue Initiativen zur Stärkung von Kooperationen sein. Dass es sich lohnt, verdeutlichen die Studienergebnisse: 75 Prozent bewerten die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen positiv. Auch Investitionen von etablierten Unternehmen in Startups spielen eine wichtige Rolle – bisher haben 30 Prozent der VC-finanzierten Startups von Corporate Venture Capital (CVC) profitiert. Knapp die Hälfte der Startups mit VC-Präferenz äußert den Wunsch nach CVC, was zeigt, dass an der Schnittstelle zwischen Startups und etablierter Wirtschaft noch enorme Potenziale zu heben sind.  Klarer Handlungsbedarf seitens der Politik Den wichtigsten Hebel zur Stärkung des Gründungsstandortes Deutschland sehen 90 Prozent in der Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsprozessen – gerade im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland aufholen muss. Potenzial sehen die Startups auch beim Thema öffentliche Vergabe: Während erst 15 Prozent staatliche Aufträge für sich gewinnen konnten, fordern 76 Prozent, die Vergabe für Startups zugänglicher zu machen. Für größere und wachstumsstärkere Startups mit mehr als 25 Mitarbeitenden rückt das Thema Mitarbeiterbeteiligung in der Prioritätenliste auf Platz eins: 92 Prozent fordern bessere Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter*innen am finanziellen Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.  Weitere spannende Fakten aus dem Deutschen Startup Monitor 2022 Gründer*innen arbeiten durchschnittlich 55 Stunden in der Woche, davon 48 Stunden unter der Woche und 7 Stunden am Wochenende. Auch unter Gründer*innen ist das Homeoffice beliebt: 43 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen sie zu Hause, das Büro liegt mit 45 Prozent nur knapp vorne. In 63 Prozent der Gründer*innen-Teams kommen wirtschaftliche und technische Expertise zusammen – so profitieren sie von Beginn an vom breiteren Know-how. Die RWTH Aachen, TU München und die WHU in Vallendar führen das Ranking der Top-Gründungshochschulen im Deutschen Startup Monitor an. Hochschulen sind zentraler Pfeiler des Startup-Ökosystems: 74 Prozent bewerten die Nähe zu Universitäten an ihrem Standort positiv. 80 Prozent ihrer Umsätze machen die Startups in Deutschland, Europa ist mit 12 Prozent wichtigster Auslandsmarkt, vor Nordamerika mit 5 Prozent. Den Deutschen Startup Monitor 2022 findet Ihr unter www.pwc.de/dsm und https://deutscherstartupmonitor.de/ Über PwC: PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 250.000 Mitarbeiter in 158 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details hier.  Über den Startup-Verband: Der Startup-Verband hat knapp 1.200 Mitglieder und wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.
  • 30.09.2022

    Kunstcaching - Auf digitaler Suche nach Kulturschätzen

    Pantomime Pablo Zibes hat im Lockdown das KunstCaching erfunden. Dabei ist das Ziel trotz Corona mehr über die örtliche Kultur- und Kunstszene zu erfahren. Da die Erfindung bei den Menschen in- und außerhalb der Region mehr als gut ankommt, geht die digitale Schnitzeljagd nach ihrem Start in Stuttgart nun in eine neue Runde in Karlsruhe.  WORUM GEHT ES BEI KunstCaching ?
    Bei KunstCaching begeben sich die Teilnehmer*innen – ähnlich wie beim Geocaching – auf Basis kleiner Rätsel auf einen Weg durch Karlsruhe, wobei versteckte, digitale Kunstschätze an verschiedenen Stationen darauf warten entdeckt zu werden. Benötigt wird lediglich ein mobiles Endgerät. Hat man einen dieser Codes gefunden, scannt man diesen, und kann daraufhin ein ca. einminütiges Performancevideo unterschiedlichster KünstlerInnen oder Künstlergruppen genießen. Dazu kommen „fun facts“ über die jeweilige Kultureinrichtung „KunstCaching“ zeichnet sich durch seinen digitalen Charakter, einfache Handhabbarkeit und Wartung aus. Das Projekt startet in November in Karlsruhe.  Am 11. Oktober werden im Kulturzentrum Tempel beim "Kunstcaching - Ein Varieté Abend" die Videos der teilnehmenden Künstler*innen aufgenommen und Ihr könnt dabei sein >> Mehr Infos findet Ihr hier >>
    Kunstchaching, Bild: Pablo Zibes
  • 29.09.2022

    Deutscher Startup Monitor 2022 veröffentlicht

    Am 29. September wurde der 10. Deutsche Startup Monitor veröffentlicht. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen hat die Unsicherheit unter Startups deutlich zugenommen. Das Startup-Geschäftsklima kühlt spürbar ab, ist aber im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich positiver und auch mit Blick auf die Gesamtwirtschaft noch wesentlich optimistischer. Mit durchschnittlich 18 Beschäftigten zeigt sich das Startup-Ökosystem insgesamt robust – 9 geplante Neueinstellungen pro Startup machen zudem deutlich, dass junge Unternehmen auch unter den aktuellen Bedingungen wachsen wollen. In diesem Kontext verschärft sich auch unter Startups der Fachkräftemangel das zweite Jahr in Folge enorm und geeignetes Personal zu finden ist für mittlerweile 35 Prozent der Startups eine zentrale Herausforderung. Als Strategie gegen den Fachkräftemangel fordern 92 Prozent der Startups mit mehr als 25 Beschäftigten vom Gesetzgeber attraktivere Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen. Zu diesen Ergebnissen kommt der 10. Deutsche Startup Monitor, den der Startup-Verband und PwC Deutschland in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen erstellen. Knapp 2.000 deutsche Startups haben sich an der Umfrage beteiligt. Startups verbinden Nachhaltigkeit, Innovation und Wachstum Die jüngst gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten führen in der etablierten Wirtschaft zu enormen Herausforderungen – mit der Entwicklung innovativer Technologien sind Startups in diesem Feld essenziell: 46 Prozent wollen einen gezielten Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten und begreifen sich als Teil der Green Economy. Startups verbinden dabei ökologische Nachhaltigkeit und Wachstum: 61 Prozent verfolgen beide Ziele als wichtigen Teil ihrer Unternehmensstrategie und bringen so die ökologische Transformation in die Breite der Wirtschaft. Auch beim Einsatz digitaler Technologien haben Startups eine Vorreiterrolle: Für 45 Prozent spielt der Einsatz Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle – womit diese weiter an Bedeutung gewinnt. Relevant sind zudem die Themen Industrie 4.0 (33 Prozent) und Internet of Things (31 Prozent).  Diversität ist Wachstumsfaktor Auch in diesem Jahr steigt der Anteil der Gründerinnen weiter und liegt nun bei 20 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung ist der Wert nach wie vor gering. Dabei wird unter anderem das Thema Vereinbarkeit als Herausforderung sichtbar: Während unter Gründern nur 61 Prozent angeben, mit der Vereinbarkeit von Gründung und Familie zufrieden zu sein, sind es unter Gründerinnen sogar nur 51 Prozent. Auf Ebene der Beschäftigten zeigt sich eine ähnliche Lage: Hier liegt der Frauenanteil mit 37 Prozent zwar deutlich höher, aber ebenfalls noch unter dem Wert in der Erwerbsbevölkerung. Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel werden für Startups zudem internationale Arbeitsmärkte wichtiger: Aktuell stammen 28 Prozent der Beschäftigten in deutschen Startups aus dem Ausland.  Kapitalbedarf weiter hoch – staatliche Fördermittel in Frühphase wichtig Gute Finanzierungsbedingungen sind für das Startup-Wachstum entscheidend: 68 Prozent der Befragten haben in den kommenden zwölf Monaten externen Kapitalbedarf – im Schnitt liegt dieser bei 3,1 Millionen Euro. Nach staatlichen Fördermitteln, die vor allem in der Frühphase relevant sind, bevorzugen die Gründer*innen dabei eine Finanzierung durch Business Angels (46 Prozent), Venture Capital (44 Prozent) und Strategische Investoren (43 Prozent) – noch besteht aber gerade bei Venture Capital eine deutliche Lücke zu den realisierten Investitionen (19 Prozent). Investor*innen liefern auch über das Kapital hinaus Mehrwerte: Ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Venture Capital-Investor*innen (77 Prozent) und Business Angel (82 Prozent) bewertet die große Mehrheit der Gründer*innen positiv. Gerade in Startup-Hotspots nehmen gründungserfahrene Business Angel eine wichtige Rolle ein: Schon heute sind 14 Prozent der befragten Gründer*innen selbst als Business Angel aktiv – Seriengründer*innen sogar noch häufiger.  Zusammenarbeit mit der etablierten Wirtschaft im Fokus Seit dem Corona-Jahr 2020 ist der Anteil der Startups in Kooperationsprojekten mit der etablierten Wirtschaft um knapp neun Prozentpunkte gesunken. Da diese Zusammenarbeit große Synergien schafft, etwa bei der Digitalisierung der Industrie, sollte der Negativtrend Anstoß für neue Initiativen zur Stärkung von Kooperationen sein. Dass es sich lohnt, verdeutlichen die Studienergebnisse: 75 Prozent bewerten die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen positiv. Auch Investitionen von etablierten Unternehmen in Startups spielen eine wichtige Rolle – bisher haben 30 Prozent der VC-finanzierten Startups von Corporate Venture Capital (CVC) profitiert. Knapp die Hälfte der Startups mit VC-Präferenz äußert den Wunsch nach CVC, was zeigt, dass an der Schnittstelle zwischen Startups und etablierter Wirtschaft noch enorme Potenziale zu heben sind.  Klarer Handlungsbedarf seitens der Politik Den wichtigsten Hebel zur Stärkung des Gründungsstandortes Deutschland sehen 90 Prozent in der Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsprozessen – gerade im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland aufholen muss. Potenzial sehen die Startups auch beim Thema öffentliche Vergabe: Während erst 15 Prozent staatliche Aufträge für sich gewinnen konnten, fordern 76 Prozent, die Vergabe für Startups zugänglicher zu machen. Für größere und wachstumsstärkere Startups mit mehr als 25 Mitarbeitenden rückt das Thema Mitarbeiterbeteiligung in der Prioritätenliste auf Platz eins: 92 Prozent fordern bessere Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter*innen am finanziellen Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.  Weitere spannende Fakten aus dem Deutschen Startup Monitor 2022 Gründer*innen arbeiten durchschnittlich 55 Stunden in der Woche, davon 48 Stunden unter der Woche und 7 Stunden am Wochenende. Auch unter Gründer*innen ist das Homeoffice beliebt: 43 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen sie zu Hause, das Büro liegt mit 45 Prozent nur knapp vorne. In 63 Prozent der Gründer*innen-Teams kommen wirtschaftliche und technische Expertise zusammen – so profitieren sie von Beginn an vom breiteren Know-how. Die RWTH Aachen, TU München und die WHU in Vallendar führen das Ranking der Top-Gründungshochschulen im Deutschen Startup Monitor an. Hochschulen sind zentraler Pfeiler des Startup-Ökosystems: 74 Prozent bewerten die Nähe zu Universitäten an ihrem Standort positiv. 80 Prozent ihrer Umsätze machen die Startups in Deutschland, Europa ist mit 12 Prozent wichtigster Auslandsmarkt, vor Nordamerika mit 5 Prozent. Den Deutschen Startup Monitor 2022 findet Ihr unter www.pwc.de/dsm und https://deutscherstartupmonitor.de/ Über PwC: PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 250.000 Mitarbeiter in 158 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details hier.  Über den Startup-Verband: Der Startup-Verband hat knapp 1.200 Mitglieder und wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.
    Symbolbild Umfrage, Bild: Canva
  • 27.09.2022

    Start-up BW Summit 2022

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg lädt am 30. September 2022 zum Start-up BW Summit 2022 auf die Landesmesse nach Stuttgart ein. Dort soll die gesamte Vielfalt der baden-württembergischen Gründungslandschaft gezeigt werden. Der Start-up BW Summit ist das Highlight Event für Start-ups und Gründungen in Baden-Württemberg, organisiert durch die Landeskampagne Start-up BW. Auf dem Start-up BW Summit treffen sich Start-ups, Acceleratoren und Ökosysteme, Corporates und KMUs, VCs und Business Angels aus Baden-Württemberg, Deutschland, Europa und der Welt zum Pitchen, Netzwerken, Ideen Austauschen und voneinander Lernen. Der diesjährige Start-up BW Summit mit dem thematischen Schwerpunkt Künstliche Intelligenz wird in Kooperation mit dem Tübingen AI Center, einem der sechs nationalen KI-Kompetenzzentren Deutschlands, organisiert. Neben Ausstellungsbereichen für Start-ups, Start-up-Ökosystemen, KI-Initiativen und Unternehmen bietet der Start-up BW Summit eine VC Lounge für Investorengespräche sowie einen Pitch-Wettbewerb und ein abwechslungsreiches Konferenzprogramm unter Beteiligung der Spitzenpolitik. Beim letzten Start-up BW Summit trafen sich 2019 über 5.000 Teilnehmer, darunter mehr als 400 Start-ups aus Baden-Württemberg und internationalen Partnerregionen, 200 Netzwerkpartner aus Beratung, Förderung und Technologietransfer sowie 400 B2B-Partner aus Großunternehmen und Mittelstand. Zur Anmeldung >>
    Start-up BW Summit 2022
  • 23.09.2022

    „SAVING WATER“ gewinnt ICONIC AWARD

    Mit dem Projection Mapping Crowd Game „SAVING WATER” verbinden die PONG.Li Studios Medienkunst mit Nachhaltigkeit und kooperativem Gaming. Dieses innovative Projekt wurde nun mit dem „ICONIC AWARD 2022: Innovative Architecture in der Kategorie ARCHITECTURE - Event/Exhibition" ausgezeichnet. Mit diesem Projekt schließen PONG.Li Studios an ihr dreifach prämiertes Projection Mapping Crowd Game „Capture the Pyramide“ von 2015 an.  Das Projection Mapping Crowd Game bringt das Thema Nachhaltigkeit auf Fassaden und Projektionsflächen im öffentlichen Raum. Bis zu sechs Spieler*innen werden eingeladen, Plattformen in Form einer Fassadenprojektion über eine App so zu steuern, dass so wenig wie möglich virtuelles Wasser verschwendet wird. Die App selbst kann im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden, die Smartphones sind über das spiel-interne WLAN miteinander verbunden. Die Spieler*innen müssen sich gut untereinander absprechen, um so viel Wasser wie möglich an die entsprechenden Stellen am Boden zu lenken. Belohnt werden sie mit kleinen Animationen und „Easter Eggs", die das Thema Wasser als Lebensgrundlage aufnehmen. Zum Abschluss werden informative Fakten über Wasser und den gesellschaftlichen Wasserverbrauch eingeblendet. Mit dem fortschreitenden Klimawandel rückt das Thema der Wasserknappheit und des Wassersparens immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. „SAVING WATER“ bietet den Spieler*innen und den Zuschauenden einen spielerischen Zugang zu diesem wichtigen Thema und beleuchtet Fassaden im Herzen der Stadt. Vom 17. September bis 17. Oktober 2021 war die Projektion an der Fassade der HypoVereinsbank Karlsruhe zu sehen, 2022 auf der Fassade des Breuniger-Kaufhauses in Stuttgart im Rahmen des Internationalen Trickfilm Festivals sowie dem EPSON B2B Partner Event. 
    PONG.Li Studios_Saving Waters
  • 20.09.2022

    Künstler*innenförderung Initiative Musik Antragsphase zur 59. Runde

    Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands und Autor*innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing, Tour sowie Proben für Studioproduktion und Konzerte. Dank NEUSTART KULTUR konnten für Künstler*innen und ihre professionellen Partnerunternehmen für die 51. - 58. Förderrunde besondere Konditionen angeboten werden. Über die eingereichten Projektanträge wird von einer vielseitigen Jury von zwölf Künstler*innen und Persönlichkeiten aus der Musikwirtschaft entschieden. Die Ernennung der Jurymitglieder erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Gesellschafter der Initiative Musik. Das Wichtigste zur 59. Förderrunde im Überblick:  Förderanteil weiterhin variabel (Bei Gesamtausgaben in Höhe von 10.000 EUR beträgt der maximal mögliche Förderanteil 85 Prozent der Gesamtausgaben. Der nachzuweisende Eigenanteil beträgt in dem Fall mindestens 15 Prozent.)  Geringstmögliche Fördersumme 8.500 EUR Höchstmögliche Fördersumme 60.000 EUR Der Höchstbetrag an Fördermitteln, der einem mitantragstellenden Unternehmen pro Jahr bewilligt werden kann, wird auf 240.000 EUR festgesetzt.  Was ändert sich nach NEUSTART KULTUR?  Die 59. Förderrunde ist keine NEUSTART KULTUR Runde mehr  Längere Projektlaufzeiten: Projektlaufzeit bis 15. Dezember 2023 möglich  Es kann kein vorzeitiger Maßnahmebeginn mehr beantragt werden. Diese Regelung galt ausschließlich im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Finanzierungsart: Fehlbedarfsfinanzierung (weitere Infos dazu in den FAQs) Werkkreation und Proben sind nicht zuwendungsfähig Telefonische Beratungszeiten:
    Montag bis Donnerstag, jeweils 14:00 bis 17:00 Uhr
    Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr
    030 – 531 475 45 – 30 Mehr Infos findet Ihr hier >>
    Musiker; Bild: Canva
  • 16.09.2022

    Frauenwirtschaftstage 2022 - Auftaktveranstaltung

    Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Gleichstellungspolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen. Aus diesem Grund organisiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus jedes Jahr die Frauenwirtschaftstage. Auftaktveranstaltung am 30. September 2022 KI = Zukunft für Frauen? Diesen und weiteren Fragen geht die diesjährigen Auftaktveranstaltung nach. Es wurden ausgewiesene KI-Expertinnen eingeladen und gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Zukunftschancen für Frauen ausgelotet. Die Auftaktveranstaltung – ­­ein Netzwerktreffen für Veranstalterinnen und interessierte Frauen und Männer – findet eingebettet in den Start-up BW Summit statt. Mehr Infos und die Anmeldung finde Ihr hier >> CreativeWEIBS in Karlsruhe Im Rahmen der Frauenwirtschaftstage 2022 findet am 21. Oktober in Karlsruhe eine weitere Ausgabe der CreativeWEIBS statt. Dabei geht es um das Thema „Mehr Mut zum Gründen!“. Viele Frauen, die sich bisher noch nicht selbstständig gemacht haben, haben in einer Umfrage des K³-Büros angegeben, dass ihnen bisher der Mut gefehlt habe. Diesem Thema möchten wir uns annehmen und Strategien vorstellen, die für mehr Mut beim Gründen unterstützen können. Mehr Infos und die Anmeldung zum CreativeWEIBS Termin findet Ihr hier >> Alle Veranstaltungen im Rahmen der Frauenwirtschaftstage findet Ihr hier >>
    Frauenwirtschaftstage 2022, Bild: Wirtschaftsministerium
  • 13.09.2022

    Bewerbungsstart für den Thomas Strittmatter Drehbuchpreis 2023

    Bereits zum 25. Mal lobt die MFG Filmförderung Baden-Württemberg den mit 20.000 Euro dotierten Thomas Strittmatter Preis für ein Drehbuch aus. Bis zum 13. Oktober (Datum des Posteingangs bei der MFG Stuttgart) können einzelne Autor*innen oder auch Teams ihre deutsch- oder englischsprachigen Drehbücher bei der MFG Filmförderung einreichen, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen: - die Handlung des Buches muss in Baden-Württemberg lokalisiert sein, - die Bewerber*innen müssen ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg oder einen wesentlichen Teil ihrer Biografie in Baden-Württemberg verbracht haben. Eingereicht werden können Drehbücher aller Genres. Die Vorlage muss für einen abendfüllenden Spielfilm geeignet sein, die zum Zeitpunkt der Preisverleihung im Rahmen der Berlinale im Februar 2023 noch nicht verfilmt wurde. Teilnehmer*innen bitten wir darauf zu achten, dass die für den Wettbewerb eingereichten Drehbuchexemplare keine Namen oder Copyright-Vermerke vom Verfasser aufzeigen, sondern für die Jury anonymisiert sind! Die Jury wählt zunächst drei Nominierte aus Diese erhalten bereits für die Nominierung eine Prämie von 2.500 Euro und werden zur Preisverleihung in die Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg während der Berlinale eingeladen. Bei dieser feierlichen Gala am 22. Februar wird der oder die Gewinner*in bekanntgegeben, der/die den Thomas Strittmatter Preis aus den Händen von MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen und eines Vertreters oder einer Vertreterin der Landesregierung Baden-Württembergs erhält. Die Auszeichnung ist nach dem badischen, jung verstorbenen Autor Thomas Strittmatter (1961-1995) benannt und mit 20.000 Euro Preisgeld die bundesweit höchste Prämie im Bereich Drehbuch. Das Preisgeld ist frei verfügbar. Nähere Informationen sind zu finden unter https://film.mfg.de/preise/thomas-strittmatter-preis/ Der Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Carl Bergengruen: „Ein bemerkenswertes Jubiläum steht bevor: Die 25. Verleihung des Thomas Strittmatter Preises! Mit dieser Auszeichnung stellen wir seit einem Vierteljahrhundert Drehbuchautor*innen ins Rampenlicht, die allzu oft im Schatten stehen, obwohl ihre Arbeit Grundstein und Voraussetzung für attraktive und überzeugende deutsche Kinofilme ist. Wir freuen uns auch, dass wir drei exzellente Branchenvertreter*innen als Jurymitglieder gewinnen konnten und danken ihnen für ihre kommende Arbeit“, so Carl Bergengruen. Preisträgerin des Thomas Strittmatter Preises 2022 war die Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, Chiara Fleischhacker, für ihr Drehbuch mit dem Titel „Vena“. In dem Drama geht es um eine junge, schwangere und drogenabhängige Mutter, die versucht, sich von der Droge Crystal Meth zu befreien und ihre Tochter nach der Geburt zu behalten. Die Verfilmung ist in Vorbereitung.   Die Jury 2022: JULIA VON HEINZ Die Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin Julia von Heinz wurde 1976 in West-Berlin geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Mediengestalterin beim WDR in Köln und studierte Audiovisuelle Medien an der TFH Berlin, das sie 2005 als Diplomkamerafrau abschloss. Während des Studiums realisierte sie mehrere Kurzspielfilme, die alle mehrfach preisgekrönt wurden. Von 2005 bis 2006 arbeitete Julia von Heinz als künstlerische Mitarbeiterin von Rosa von Praunheim an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Ihr Langfilmdebüt "Was am Ende zählt" erhielt den Deutschen Filmpreis in Gold als "Bester Jugendfilm" und wurde auf mehreren internationalen Festivals ausgezeichnet. Julia von Heinz inszenierte seitdem sowohl Dokumentarfilme wie „Standesgemäß“ (2008) Kinderfilme („Hanni & Nanni 2“, 2012), Tragikomödien „Hannas Reise“, 2013), sowie die Bestseller-Verfilmung „Ich bin dann mal weg“ (2014). Für die autobiografisch inspirierte Drama „Und morgen die ganze Welt“ (2019) wurde von Heinz in den Wettbewerb des Filmfestivals in Venedig eingeladen. Für das Fernsehen inszenierte sie unter anderem die preisgekrönte Filmbiografie „Katharina Luther“ und zuletzt die erfolgreiche ARD-Serie „Eldorado KaDeWe“. Julia von Heinz, die sich aktiv für mehr Gleichheit zwischen Männern und Frauen in der deutschen Filmbranche einsetzt, war die einzige Regisseurin, die eine Episode für die europäische Koproduktion „Isolation“ über die Auswirkungen der Corona-Pandemie beisteuerte.
      JOCHEN LAUBE Der Filmproduzent Jochen Laube wurde 1978 in Ludwigsburg geboren, wo er später auch an der Filmakademie Baden-Württemberg Produktion studierte und 2005 mit dem Spielfilm „Urlaub vom Leben“ diplomierte (Regie: Neele Vollmar). Bereits im Jahr 2006 gründete Jochen Laube die Sommerhaus Filmproduktion, mit der er Filme wie „Novemberkind“ (Regie: Christian Schwochow; Publikumspreis Max Ophüls Preis 2008, MFG-Star 2008) oder den mit dem Grimme-Preis prämierten Dokumentarfilm „Sonbol“ produzierte. Von 2008 bis 2015 arbeitete Jochen Laube als Produzent für teamWorx und später UFA Fiction, für die er zahlreiche preisgekrönte Filme produzierte. 2015 nahm Jochen Laube gemeinsam mit Fabian Maubach die Produktionstätigkeit unter dem Dach der Sommerhaus Filmproduktion GmbH in Ludwigsburg wieder auf und produzierte unter anderem „In den Gängen“ von Thomas Stuber (Berlinale Wettbewerb 2018, Bester Hauptdarsteller Deutscher Filmpreis 2018, Ökumenischer Filmpreis Berlinale 2018, Gilde Filmpreis Berlinale 2018, Deutscher Drehbuchpreis 2015), Caroline Links „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, der mit dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis als bester Kinderfilm ausgezeichnet wurde und Burhan Qurbanis Adaption des weltberühmten Romans „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin, der 2020 im Wettbewerb der Berlinale Premiere feierte und mit fünf „Lolas“ beim Deutschen Filmpreis 2020 ausgezeichnet wurde, darunter Bester Spielfilm – Lola in Silber. Laube wurde 2013 in das „Producer on the Move“-Programm in Cannes berufen, ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, war Teil der „First Steps“-Jury und unterrichtet an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fach Produktion. Er ist außerdem Initiator und Kurator des Ludwigsburger Filmfestivals „Lichtspielliebe“. 2020 wurde Jochen Laube mit dem Baden-Württembergischen Ehrenfilmpreis ausgezeichnet.
    SABINE STEYER-VIOLET arbeitet seit ihrem Studium der Visuellen Kommunikation bei Wim Wenders an der Hochschule für bildende Künste Hamburg als Drehbuchautorin (z. B. als Headautorin der tnt-Serie „Andere Eltern“ oder für die ARD-Serie „Eldorado KaDeWe“) und Creative Producerin („Unorthodox“, Netflix). Im Laufe der Jahre hat sie einen Kinodokumentarfilm („Ms. Senior Sweetheart“) und diverse dokumentarische Beiträge für arte oder zdf kultur gedreht, sowie als Produktionsleiterin und Producerin für internationale Kinofilme (z.B. „Nuit De Chien“), TV-Serien und Musikvideos gearbeitet u.a. mit Künstler*innen wie Tilda Swinton, Christoph Schlingensief und Monika Treut. Daneben hat sie die Musikberatungsfirma Supertape gegründet und zahlreiche Projekte als Music Supervisor betreut, wie die TV-Serie „Bad Banks“, den Kinofilm „Jack“ von Edward Berger oder aktuell die Netflix-Serie „Transatlantic“ (AT). Sabine Steyer-Violet lebt in Berlin, ist Mentorin für die Stoffentwicklung des Serial Eye Programms der DFFB, im Gremium der MOIN-Filmförderung und entwickelt derzeit internationale Serienprojekte. Mehr Infos findet Ihr hier >>
    Thomas Strittmatter, 1990er Jahre | © MFG, Volker Derlath
  • 01.09.2022

    Kompaktes Wissen mit der MFG Akademie

    Zeit ist Geld! Das schrieb Benjamin Franklin, seinerseits einer der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika, bereits 1748 in seinem Buch „Ratschläge für junge Kaufleute“ über die Wertigkeit unserer zeitlichen Ressourcen. Auch rund 270 Jahre später ist diese Gleichung noch mehr als aktuell. Wir springen von einem Termin zum anderen, planen unseren privaten und beruflichen Alltag penibel genau und versuchen, so viele To Dos wie möglich unter einen Hut zu packen. Neben all den zu erledigenden betrieblichen Aufgaben soll dabei die Weiterbildung nicht zu kurz kommen – wie soll das möglich sein? Vor allem Kreativen fehlt häufig die Zeit, einen ganzen Tag oder länger an Seminaren teilzunehmen; verlangen die Kreativprojekte selbst doch schon viel Arbeit und Aufmerksamkeit. Deswegen hat die MFG Baden-Württemberg ein neues Webinar-Angebot in ihre Akademie aufgenommen. Mit dem Online-Format „Wissen kompakt“ bietet die MFG Akademie Kreativschaffenden ab September komprimierte und zeitsparende Weiterbildungsmöglichkeiten zu einem fairen Preis. Komprimiertes Wissen in kurzen Zeitblöcken Erfahrene Referent*innen übermitteln den Teilnehmenden Überblicks-Wissen und teilen praxisrelevantes Know-how zu besonders stark nachgefragten Themengebieten wie Google-Marketing oder Social Media Trends. Und das alles in kompakten 60 bis 90 Minuten – perfekt, um sich zwischendurch geballte Informationen von Expert*innen mitzunehmen. Sämtliche Seminare finden via Zoom statt und kosten die Teilnehmenden jeweils 35 Euro. „Wissen kompakt“startet im September mit diesen Themen: Angebotserstellung: Vom Briefing zur Beauftragung
    Dienstag, 13. September 2022, 9:00 – 10:30 Uhr
    Referentin: Rebecca Raab, NACONA, Karlsruhe
    In diesem Webinar lernen sowohl kreative Dienstleister*innen als auch Auftraggeber*innen, wie man Schritt für Schritt von der Anfrage zur Beauftragung kommt und damit die Basis für eine reibungslose Projektdurchführung legt. Design Thinking kompakt
    Freitag, 23. September 2022, 9:00 – 10:00 Uhr
    Referent: Marius Schmidt, SOMMERRUST, Heidelberg
    Im Rahmen des Webinars wird Design Thinking als Innovationansatz für die Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt und gezeigt, wie Design Thinking auch in verteilten Teams gelingen kann. SEO kompakt
    Mittwoch, 28. September 2022, 16:00 – 17:30 Uhr
    Referent: Henning Schürig, be digital, Stuttgart
    Die Teilnehmenden lernen, wie Suchmaschinenoptimierung richtig funktioniert, um eine Website gut auffindbar für Google zu machen. Neben allgemeinen Hinweisen zur Vorgehensweise mit konkreten Tipps und Handlungsempfehlungen bleibt Zeit für Fragen. Recht in den Sozialen Medien
    Mittwoch, 9. November 2022, 16:00 – 17:30 Uhr
    Referent: Dr. Carsten Ulbricht, Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft, Stuttgart
    Das Seminar gibt einen Überblick und Tipps im Umgang mit rechtlichen Risiken sowie Beispiele direkt aus der Beratungspraxis. Ziel ist es, typische Fehler künftig zu vermeiden. Instagram im Überblick
    Donnerstag, 15. Dezember 2022, 9:00 – 10:30 Uhr
    Referentin: Daniela Vey, infodesignerin.de, Stuttgart
    Die Teilnehmenden lernen, wie Geschichten medienübergreifend in verschiedenen Formaten erzählt werden können und inwiefern sich Beiträge, Storys oder Reels strategisch aufbauen und sinnvoll nutzen lassen. Zudem erfahren sie, welche gestalterischen Möglichkeiten und Hilfsmittel es gib, um Nutzer*innen schneller zu erreichen. Die Anmeldung erfolgt schnell und unkompliziert über die einzelnen Veranstaltungsseiten der Seminare. Quelle: MFG Baden-Württemberg
    Veranstalter: MFG Baden-Württemberg
  • 30.08.2022

    KLIMAfit für alle Unternehmen im Land

    Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihrem Einstieg in ein individuelles Klimaschutzmanagementsystem zu unterstützen, ist Ziel des Förderprogramms KLIMAfit der Klimaschutzstrategie „Unternehmen machen Klimaschutz“. Nach einer erfolgreichen Pilotphase mit insgesamt 26 Betrieben hat nun das Umweltministerium Baden-Württemberg die Fortführung des Förderprogramms beschlossen und für alle Unternehmen in Baden-Württemberg geöffnet.   Das Förderprogramm KLIMAfit ist Baustein der Klimaschutzstrategie „Unternehmen machen Klimaschutz“ und bietet für Unternehmen jeglicher Größe und Branche sowie anderen Organisationen in Baden-Württemberg einen niederschwelligen Einstieg in ein Klimaschutzmanagement an. An die Thematik des unternehmerischen Klimaschutzes herangeführt werden die teilnehmenden Unternehmen und andere Organisationen gemeinsam in einem Konvoi, der aus fünf bis zwölf Betrieben besteht. In gemeinsamen Workshops sowie individuellen Beratungen werden spezifische Treibhausgasbilanzen erstellt und entsprechende Maßnahmen entwickelt, mit denen die Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren können. Nach erfolgreichem Abschluss des Förderprogramms erhalten die Teilnehmenden die Auszeichnung als „KLIMAfit Betrieb“. Geleitet und organisiert werden die Konvois durch einen Projektträger, der mit Mitteln aus KLIMAfit gefördert wird. Ein Beratungsunternehmen unterstützt zusätzlich die Arbeit der Konvois, dessen Laufzeit sechs bis neun Monate beträgt. Pilotphase erfolgreich abgeschlossen Die ersten KLIMAfit-Konvois starteten im April 2021 als Pilotprojekte im Landkreis Calw mit elf Unternehmen, in der Universitätsstadt Tübingen mit acht Betrieben sowie im Landkreis Ludwigsburg mit weiteren sieben Unternehmen. Dabei wurden Maßnahmen vor allem zur Energieeffizienz entwickelt, aber auch Themen wie Wassereinsparung und Abfallmanagement spielten eine Rolle. Unterstützung erhielten die Projektträger sowie die Betriebe im Förderprogramm von sachkundigen und praxiserfahrenen Beratenden der Arqum GmbH, die auch maßgeblich an der Entwicklung von KLIMAfit beteiligt war. Zukünftig sollen die Projektträger das Beratungsunternehmen frei wählen können. Weitere Informationen Förderprogramm KLIMAfit >> Klimaschutzstrategie „Unternehmen machen Klimaschutz“ >>
    Logo Klimafit, Bild: Umweltministerium Baden-Württemberg
  • 30.08.2022

    Rückblick: Baden-Württemberg auf der Gamescom

    Um auch kleineren Unternehmen eine Präsenz auf der weltgrößten Messe für digitale Spielekultur zu ermöglichen, war das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Teil des Gemeinschaftsstands der MFG auf der Gamescom. Der Baden-Württemberg-Stand bietet Games-Unternehmen aus dem Südwesten eine gemeinsame Plattform im Business-Bereich der Messe. Die Aussteller*innen hatten Gelegenheit, ihre neuesten Entwicklungen dem Fachpublikum zu präsentieren und Kontakte mit der internationalen Spieleszene zu knüpfen. In diesem Jahr war der Games BW Gemeinschaftsstand vom 24. bis 26. August in der Business Area (Halle 4.1, B055 – C060) zu finden. Diese acht Games-Unternehmen präsentierten sich dieses Jahr auf dem Games BW Gemeinschaftsstand: augmented education UG aus Heidelberg Desert Ship Studios aus Stuttgart Gönndyr Games GbR aus Pforzheim kr3m. media GmbH aus Karlsruhe Phoenix Games Holding GmbH aus Karlsruhe Studio Sterneck UG & Co. KG aus Ludwigsburg SWR X Lab aus Stuttgart Zeitland media & games GmbH aus Ludwigsburg Games Pitch BW Um die große Vielfalt der Spieleproduktionen aus dem Südwesten Deutschlands erfahrbar zu machen, ludt die MFG interessierte Game-Publisher zum gamescom 2022 Games Pitch BW ein. Ob charmante Pixel-Art oder faszinierende 3D-Erlebnisse, ob kurzweilige Mehrspieler-Matches oder immersive Abenteuer – bei diesem Pitch trafen ausgewählte Spieleentwickler*innen aus Baden-Württemberg auf entdeckungsfreudige Publisher. Am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg präsentierten talentierte Studios aus der Region ein knappes Dutzend hochkarätiger Spiele für PC, Mobile und Konsole. Der Messeauftritt wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Ebenfalls Partner auf dem Gemeinschaftsstand war die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK). Eindrücke zu Games BW auf der Gamescom sind im MFG-Rückblick zu finden.
    Gamescom, Bild: Tobias Vollmer Fotografie
  • 19.08.2022

    Beratung mit dem Gründungsgutschein NeuStart

    Die Corona-Pandemie hat unsere Lebens- und Arbeitswelt schlagartig verändert. Viele Menschen mussten und müssen sich in der Krise beruflich neu orientieren. Wollt Ihr auch die Chance nutzen und gründen? Spielt Ihr mit dem Gedanken, Euch selbstständig zu machen? Dann sichert Euch den Gründungsgutschein NeuStart.  Branchenoffene Förderung - Schwerpunkt „digital“ Der Gründungsgutschein Neustart unterstützt alle, die während der Pandemie eine Gründung anstreben oder gegründet haben. Im Mittelpunkt des Beratungsangebotes stehen digitale Geschäftsmodelle, um Euch bei einem möglichst zeitgemäßen und nachhaltigen Business zu unterstützen. Mit dem Gutschein werden (Not-)Gründungen unterstützt. Für wen ist der Gutschein? Für Gründer*innen, Gründungsinteressierte und Restarter*innen aus ganz Baden-Württemberg, die sich mangels einer besseren Erwerbsalternative zu einer Existenzgründung entschließen. Die Beratungsangebote sind branchenoffen mit einem Schwerpunkt auf digitalen oder nachhaltigen Gründungsvorhaben. Was kann ich erwarten? Die Förderung besteht aus vier Bausteinen und beinhaltet je nach Ausgangslage: Beratungsgespräche und Workshops Vermittlung von Know-how Kontakte oder Infos zu Förderungen und Finanzierungen Zugang zu Gründungsevents und Fortbildungen Die in Anspruch genommenen Beratungsleistungen werden finanziell stark bezuschusst. Von den Teilnehmenden ist eine geringe Eigenbeteiligung zu erbringen. Die Rahmenbedingungen und Konditionen, zum Beispiel der Umfang der Beratung und die Anzahl der maximalen Beratungstage sowie die Höhe des zu erbringenden Eigenanteils, variieren leicht. Habt Ihr Fragen zum Gründungsgutschein NeuStart? In Karlsruhe ist zum Beispiel das CyberForum eine Beratungsorganisation.  Ihr könnt Euch per Mail an gruenden@cyberforum.de wenden oder eine der Informationsveranstaltungen "Gründung als Alternative" besuchen.  Alle Infos zur Beratung beim CyberForum hier >> Die Beratung können Interessierte bei weiteren Beratungsorganisationen erfragen und in Anspruch nehmen, darunter die Steinbeis Beratungszentren. Eine vollständige Liste der Beratungsorganisationen findet Ihr hier. Wir empfehlen bei der Auswahl der Beratungsunternehmen auf Kenntnisse in der Kultur- und Kreativbranche sowie in der Digitalisierung zu achten.
    Symbolbild Zusammenarbeit, Bild: Canva
  • 12.08.2022

    Baden-Württemberg auf der Gamescom

    Um auch kleineren Unternehmen eine Präsenz auf der weltgrößten Messe für digitale Spielekultur zu ermöglichen, ist das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Teil des Gemeinschaftsstands der MFG auf der Gamescom. Der Baden-Württemberg-Stand bietet Games-Unternehmen aus dem Südwesten eine gemeinsame Plattform im Business-Bereich der Messe. „Celebrate the Games“ heißt es nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause ab 24. August 2022, wenn die Gamescom tausende Spielebegeisterte in Köln versammelt. Baden-Württemberg ist in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Messeauftritt vertreten: Im Design der Landeskampagne „The Länd“ präsentiert die Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg zum neunten Mal Games-Unternehmen und junge Entwicklerinnen und Entwicklerinnen einem breiten Publikum auf der weltweit größten Computer- und Videospielmesse. Die Aussteller*innen haben Gelegenheit, ihre neuesten Entwicklungen dem Fachpublikum zu präsentieren und Kontakte mit der internationalen Spieleszene zu knüpfen. Der Games BW Gemeinschaftsstand ist vom 24. bis 26. August in derBusiness Area (Halle 4.1, B055 – C060) zu finden. Diese acht Games-Unternehmen präsentieren sich dieses Jahr auf dem Games BW Gemeinschaftsstand: augmented education UG aus Heidelberg Desert Ship Studios aus Stuttgart Gönndyr Games GbR aus Pforzheim kr3m. media GmbH aus Karlsruhe Phoenix Games Holding GmbH aus Karlsruhe Studio Sterneck UG & Co. KG aus Ludwigsburg SWR X Lab aus Stuttgart Zeitland media & games GmbH aus Ludwigsburg Games Pitch BW Um die unglaubliche Vielfalt der Spieleproduktionen aus dem Südwesten Deutschlands erfahrbar zu machen, lädt die MFG interessierte Game-Publisher zum gamescom 2022 Games Pitch BW ein. Ob charmante Pixel-Art oder faszinierende 3D-Erlebnisse, ob kurzweilige Mehrspieler-Matches oder immersive Abenteuer – bei diesem Pitch treffen ausgewählte Spieleentwickler*innen aus Baden-Württemberg auf entdeckungsfreudige Publisher. Am Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg präsentieren talentierte Studios aus der Region ein knappes Dutzend hochkarätiger Spiele für PC, Mobile und Konsole – interessierte Publisher sind herzlich willkommen. Termin: Freitag, 26. August, um 10 Uhr Der Messeauftritt wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Partner des Games BW Gemeinschaftsstand auf der Gamescom sind das  K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe sowie die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK). Sprechstunde für Fragen zur Games BW Förderung Die MFG lädt zudem am Gemeinschaftstand ein zur Sprechstunde zum Förderprogramm Games BW. Am 25. August von 15 bis 17 Uhr beantwortet Alex Cojocaru, Projektmanager Games-Förderung bei der MFG, Fragen der Spieleentwicklerinnen und -entwickler zum MFG-Förderprogramm. Die Games BW Förderung unterstützt Entwicklerinnen und Entwickler qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter während allen Phasen des Entstehungsprozesses.
    Gamescom 2022; Bild: MFG Baden-Württemberg
weitere News anzeigen