• Symbolbild Roboter und KI, Bild: Canva
    27. Juli 2021

    36 Projekte bei Innovationswettbewerb „KI für KMU“ gefördert

    Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ fördert das Wirtschaftsministerium 36 innovative Projekte, zwei davon aus Karlsruhe, zur Künstlichen Intelligenz mit 7,5 Millionen Euro. Ziel ist es, die Wertschöpfung und Anwendung Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Ausgewählt wurde in Karlsruhe zum einen die plusmeta GmbH mit dem KI-Vorhaben „DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen“. Sie planen die Erweiterung der webbasierten Software „plusmeta“, die mithilfe von KI-Methoden Inhalte technischer Dokumentation analysiert und maschinenlesbar bereitstellt. Die PATEV Associates GmbH & Co. KG aus Karlsruhe hat zusammen mit der Codefy GmbH aus Heidelberg das Projekt „KI4IT“, ein KI-basiertes Text-Analyse-Tool zur technologischen Standortbestimmung und zur strategischen Innovationsplanung von Unternehmen, eingereicht und erhält nun ebenfalls eine Förderung des Landes. Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >> Die Übersicht der geförderten Projekte findet Ihr hier >>
  • 29.07.2021

    Weitere 200 Millionen Euro für Förderprogramm Invest BW

    Der Ministerrat hat für das Innovations- und Investitionsförderprogramm Invest BW eine zweite Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro bewilligt. Damit werden die Unternehmen massiv bei der Ausschöpfung ihres Innovationspotenzials unterstützt, damit sie wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie kommen. Die weiteren Mittel sollen die große Programmnachfrage decken und noch mehr marktgängige Innovationsvorhaben der experimentellen Entwicklung gezielt unterstützen. Der Ministerrat hatte am 15. Dezember 2020 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes beschlossen und in einer ersten Tranche 150 Millionen Euro für die einzelbetriebliche Förderung und für Maßnahmen zur Stärkung des Forschungsstandortes Baden-Württemberg beschlossen. Die Nachfrage nach dem Förderprogramm ist seit Programmstart ungebrochen hoch und bestätigt den großen Bedarf der Unternehmen. Nach der ersten Förderbekanntmachung von Januar bis April 2021 sind insgesamt 346 Anträge mit einem Fördervolumen von 159 Millionen Euro eingegangen, womit Innovations- und Investitionsvorhaben bis zu 494 Millionen Euro umgesetzt werden sollen. Nachdem die verfügbaren Fördermittel aus der ersten Tranche bereits deutlich überzeichnet waren, musste am 16. April 2021 eine vorübergehende Antragspause eingelegt werden. Für die Fortschreibung von Invest BW stehen bis Ende 2022 nun insgesamt weitere 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Nach dem Ende der Antragspause soll voraussichtlich im Herbst eine Antragstellung mit angepassten Förderkonditionen wieder möglich sein. Innovationsförderung bis Ende 2022 In der Innovationsförderung sollen bis Ende 2022 regelmäßige technologieoffene und auch missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben werden. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Fördersätze sind abhängig von der Unternehmensgröße und werden unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung für die experimentelle Entwicklung festgelegt. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten hierbei besonders attraktive Förderkonditionen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll maximal 24 Monate betragen. Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, wird die Investitionsförderung auf Vorhaben von übergeordneter volkswirtschaftlicher Bedeutung begrenzt und hierzu wird es zunächst keinen weiteren Förderaufruf geben. Die Antragstellung und weitere Förderbedingungen werden in den Förderaufrufen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veröffentlicht. Nach der noch einzuholenden Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags soll die Antragstellung zeitnah wieder möglich sein. Ein erster Förderaufruf soll spätestens im Herbst 2021 auf der Internetseite des beauftragten Projektträgers „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ veröffentlicht werden. Weitere Infos findet ihr hier >>
    Förderprogramm Invest BW
  • 28.07.2021

    Neun "KI-Champions" in Baden-Württemberg ausgezeichnet

    Das Wirtschaftsministerium hat zum zweiten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ gekürt. Zwei der Gewinnerfirmen stammen aus Karlsruhe. Der Wettbewerb zeigt national und international, dass Baden-Württemberg ein Spitzenstandort im Bereich Künstliche Intelligenz ist. Künstliche Intelligenz (KI) ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft, die für die Wirtschaft ebenso wichtig ist wie für die Lösung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen. Um diese KI-Lösungen sichtbarer zu machen, hat das Wirtschaftsministerium am Anfang des Jahres 2021 zum zweiten Mal den Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgerufen. Gesucht wurden herausragende, innovative Beispiele für anwendungsorientierte Lösungen der Künstlichen Intelligenz aus Baden-Württemberg. Denn zahlreiche Unternehmen im Land setzen KI-Lösungen bereits äußerst vielversprechend und erfolgreich um. Das zeigt auch die diesjährige Resonanz: 37 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich beworben. Der Wettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Wirtschaftsministeriums. Am 26. Juli wurden neun Forschungseinrichtungen und Unternehmen per virtueller Preisverleihung ausgezeichnet. Die Verleihung der „KI-Champions Baden Württemberg“ erfolgte wie im vergangenen Jahr in drei Kategorien: Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis 500 Beschäftigte sowie große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten. Die beiden Karlsruher Unternehmen wurden in der Kategorie „mit weniger als 500 Beschäftigten“ ausgezeichnet. Das Karlsruher Unternehmen Qymatix Solutions GmbH ermöglicht mit seiner KI-gestützten Software Unternehmen in der Fertigung und im Großhandel mehr mit geringeren Kosten zu verkaufen. Vorab trainierte KI-Modelle liefern automatische Empfehlungen für kommende Vertriebsaktivitäten, abgeleitet aus den Vertriebsdaten des Unternehmens. Damit wird die Effizienz gesteigert und die Kundenbindung kann erhöht werden. Gerade für mittelständische Unternehmen kann diese KI-Lösung zu einem hohen Mehrwert führen. Als zweites Karlsruher Unternehmen wurde "Prenode" zum KI-Champion gekürt. Deren KI-Lösung „mlx – Decentralized Machine Learning for Industrial Machinery“ ermöglicht es Maschinen mit KI-basierten Services und Features zu erweitern und dabei den Datenschutz zu gewährleisten. Durch den dezentralen Ansatz des maschinellen Lernens werden KI-Modelle auf der Maschine lokal entwickelt, indem Maschinen voneinander lernen, ohne sensible Daten auszutauschen. Maschinenhersteller und Kunde sind somit in der Lage, intelligente Technologien erfolgreich in die Praxis umzusetzen und voneinander zu profitieren, ohne ihre sensiblen Daten in die Cloud zu übertragen. Alle weiteren Preisträger findet Ihr hier >>
    Symbolbild KI, Bild: Canva
  • 27.07.2021

    OPEN CALL 2021: Ideenkonkurrenz für junge Architektur – mit Ausstellung

    Dieses Jahr 2021 soll beim 5. Open Call die aktuell hochrelevante Frage beantwortet werden: Wie können wir ein zukunftsfähiges Lernen für die Kleinsten gestalten?: Hier lernen wir! In der Weststadt Karlsruhes besteht aktuell ein sehr hoher Bedarf an Plätzen in Kindertagesstätten. Es stehen dort und in den umliegenden Stadtteilen kaum geeignete städtische Grundstücke bzw. Liegenschaften für neue Einrichtungen zur Verfügung. Zudem besteht in Karlsruhe schon seit längerem ein akuter Bedarf an kostengünstigem Wohnraum. Auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne in der Kaiserallee gibt es unzureichend ausgenutzte Flächen, die einen Neubau der beide Nutzungen vereint, ermöglichen würden. Im Rahmen einer Quartiersentwicklung wurde das ganze Areal nördlich der Kaiserstraße, zwischen der Blücherstraße im Westen und der Paul-Ehrlich-Straße im Osten untersucht. Es gibt einen gültigen Bebauungsplan, in dem die Absicht erkennbar ist, mit einer Randbebauung den Block an der Ostseite zu schließen. Im Rahmen der Ideenfindung könnte aber auch davon abgewichen werden. Die Ergebnisse des Ideenentwurfs können als Grundlage einer stadtinternen Diskussion dienen. Aufgabe Entwickelt werden soll eine Idee, wie der östliche Teil des Quartiers städtebaulich weiterentwickelt werden kann und in welcher Form eine achtgruppige Kindertagesstätte (ggfs. kombiniert mit bezahlbarem Wohnraum) erstellt werden kann. Grundsätzlich ist es denkbar, die Kindertagesstätte als eigenständiges Gebäude oder in Kombination mit Wohnnutzung zu errichten, wobei ein qualitätvoller Bezug der Kindertagesstätte zu den Außenspielflächen zu beachten ist. Entstehen soll ein lebendiger, integrativer, durchmischter Stadtbaustein, der die aktuell relevanten Fragen beantwortet, wie wir dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten mit innovativen, zukunftsweisenden Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen können. Willkommen sind Ideen, wie die Dynamiken regionaler Kreislaufwirtschaft genutzt werden können, beispielsweise hinsichtlich Baustoffen und Energieträgern. Der Stadtraum im Dragonerareal soll sich hin zu einem integrativen, ökologischen Stadtraum entwickeln, der eine lebendige Stadtgesellschaft fördert mit gemeinsamem Leben und Lernen. Die Darstellung soll im Maßstab 1:500 erfolgen. Ein Übersichtsplan in einem größeren Maßstab kann ergänzt werden. Ausschnitte in größeren und kleineren Maßstäben sind zulässig; Skizzen, Piktogramme sowie räumliche Darstellungen sind erlaubt. Die Teilnahme beim Open Call Teilnehmen können junge Architekt*innen (Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung) bis 45 Jahre und junge Büros und Studios (bis 5 Jahre), ein Kammereintrag oder Mitgliedschaft in der Kammer als AiP/SiP ist nachzuweisen. Eingereicht werden kann ein frei gestaltetes Plakat DinA 0, hochkant. Die Einreichungsfrist ist der 15. Oktober 2021. Der Open Call ist eine Kooperation zwischen dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro mit dem Architekturschaufenster e.V., der Wirtschaftsförderung Karlsruhe und mit Unterstützung der Architektenkammer Baden-Württemberg und dem Kammerbezirk Karlsruhe zu Einreichungen auf. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>
    5. Open Call 2021, Hier lernen wir!
  • 27.07.2021

    36 Projekte bei Innovationswettbewerb „KI für KMU“ gefördert

    Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ fördert das Wirtschaftsministerium 36 innovative Projekte, zwei davon aus Karlsruhe, zur Künstlichen Intelligenz mit 7,5 Millionen Euro. Ziel ist es, die Wertschöpfung und Anwendung Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Ausgewählt wurde in Karlsruhe zum einen die plusmeta GmbH mit dem KI-Vorhaben „DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen“. Sie planen die Erweiterung der webbasierten Software „plusmeta“, die mithilfe von KI-Methoden Inhalte technischer Dokumentation analysiert und maschinenlesbar bereitstellt. Die PATEV Associates GmbH & Co. KG aus Karlsruhe hat zusammen mit der Codefy GmbH aus Heidelberg das Projekt „KI4IT“, ein KI-basiertes Text-Analyse-Tool zur technologischen Standortbestimmung und zur strategischen Innovationsplanung von Unternehmen, eingereicht und erhält nun ebenfalls eine Förderung des Landes. Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >> Die Übersicht der geförderten Projekte findet Ihr hier >>
    Symbolbild Roboter und KI, Bild: Canva
  • 22.07.2021

    Jetzt bewerben! OHMG! #4 Deutsch-französisches Kreativlabor

    Jetzt bewerben! Schon zum vierten Mal lädt das deutsch-französische Kreativlabor im Goethe-Institut Nancy Kreative und Kulturschaffende aus Deutschland und dem Großraum Nancy ein, für 6 Monate in Nancy eine Geschäftsidee zu entwickeln und zu realisieren. Die Gewinner*innen erwartet ein Preisgeld von 10.000 Euro und ein großzügiger Arbeitsplatz im OHMG!-Coworking Space. Bewerbungsschluss: 27. September 2021! OH MY GOETHE! ist eine Initiative der Métropole du Grand Nancy und des Goethe-Instituts Nancy mit Unterstützung des Institut français.  Zum 4. Mal sucht die Initiative OHMG! Menschen, die im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten möchten in der Métropole du Grand Nancy oder in Deutschland wohnen und arbeiten eine deutsch-französische Gründungsidee haben oder ihr Geschäftsmodell für das Nachbarland weiterentwickeln wollen Wer kann sich bewerben? Bewerben können sich Kreativschaffende aus den Bereichen Musik Kunst Darstellende Künste Film & Rundfunk Architektur Buch & Design Presse & Werbung Software & Games (analog oder digital) Die Ausschreibung richtet sich an Student*innen, Vereine, Selbstständige, Künstler*innen, kleine bis mittlere Unternehmen, Angestellte, Mitglieder des Handwerks und Arbeitssuchende, die sich in einem ersten Stadium einer Gründung befinden. Es besteht die Möglichkeit, sich alleine oder im Team (max. 3 Personen) zu bewerben. Mehr Infos findet Ihr hier >>
    OHMG4 Deutsch-französisches Kreativlabor, Bild: Goethe Institut Nancy
  • 21.07.2021

    Bedarfsanalyse für ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe startet

    Ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe in Karlsruhe - Für die Planung eines solchen Zentrums wird Eure Unterstützung benötigt! Die Impulsgeber für ein neues, zukunftsweisendes Gründerzentrum / Handwerker- und Gewerbezentrum sind, neben der Stadt Karlsruhe, die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Gemeinsam wollen sie im Rahmen des städtischen IQ-Leitprojektes „Aktionsprogramm Handwerk" Betriebsgründungen und -übernahmen fördern, Wachstumschancen fördern und den Betrieben ein bedarfsgerechtes, bezahlbares Angebot an Gewerbeflächen schaffen. Bei einem Gründerzentrum können auch Beratungs- und Betreuungsangebote oder viele andere Serviceleistungen zur Verfügung gestellt werden. Beispiele hierfür können etwa Seminare, Workshops, Kontaktmessen oder gemeinsame Marketingaktivitäten sein. Selbstverständlich ist auch eine professionelle Infrastruktur mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Konferenzräumen, spezieller Ausstattung und vielem mehr. Zudem bieten solche Zentren den direkten Kontakt zu anderen Gründern, Wirtschaftspartnern, Kunden oder Lieferanten. Bei einem Handwerker- und Gewerbezentrum handelt es sich um ein oft mehrgeschossiges Gebäude in einer kundennahen, infrastrukturell gut erschlossenen und stadtteilnahen Lage, in dem kleine und mittlere Betriebe Flächen flexibel und längerfristig kostengünstig anmieten können. Sie bieten den Unternehmen damit die Möglichkeit eines innenstadt- und damit kundennahen Standortes. Bei der Bedarfsanalyse werden folgende Fragen an Euch gestellt: Wäre ein Gründerzentrum für das Handwerk und Gewerbe / Gewerbezentrum für Euch, Eure Unternehmensgründung oder Euer schon bestehendes Unternehmen möglicherweise eine Option? Habt Ihr Interesse, Euch in die Erarbeitung eines Konzepts für eine solche Einrichtung einzubringen? Die Beantwortung der Fragen wird maximal drei Minuten in Anspruch nehmen. Es gibt eine Befragung für (potentielle) Gründer*innen und eine Befragung für bestehende Unternehmen Alle weiteren Informationen zur Bedarfsanalyse bezogen auf ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe und die Links zu den Befragungen findet Ihr hier >>
    Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe
  • 20.07.2021

    Gründerinnenförderung in BW und der EU

    Frauen spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu stärken. Mittlerweile machen Frauen zwar etwa ein Drittel der beruflich Selbständigen in Baden-Württemberg aus und das wachsende Interesse von Frauen an Unternehmensgründungen schlägt sich auch in den Gründungszahlen nieder. Dennoch machen sich nur rund halb so viel Frauen wie Männer beruflich selbständig. Hier sammeln wir einige Unterstützungsprogramme für Frauen, damit sie die Unternehmensgründung oder auch eine Unternehmensnachfolge als attraktive berufliche Option für sich entdecken und diesen Weg einschlagen. die eigenen kreativen Potentiale leben und als Alternative zur abhängigen Beschäftigung in innovative Unternehmenskonzepte überführen. als Chefinnen unternehmerisch gestalten und entscheiden wollen und ihre Unternehmen nachhaltig und erfolgreich im Markt führen. Frauenförderung im Europäischen Innovationsrat (EIC) Der EIC strebt marktschaffende Innovationen an, die den Weg für radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle bereiten. Der EIC soll Innovationen auf EU-Ebene noch gezielter, langfristiger und nachhaltiger unterstützen und dazu beitragen, dass systematisch Grundlagen für zukünftige Innovationen geschaffen und die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung in Richtung einer möglichen Verwertung weiterentwickelt werden. So sollen Innovationen schneller auf den Markt gelangen – mit positiven Effekten auf Wachstum und Beschäftigung. Der Europäischen Innovationsrat fasst mit dem EIC Pathfinder, den EIC Transitions, dem EIC Accelerator sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente unter einem Dach zusammen. Die Förderinstrumente sind weitestgehend themenoffen gehalten und bieten Raum für interdisziplinäre Ideen. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie beispielsweise soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden. Die Förderung findet je nach Programm einzeln oder im Konsortium statt. Der EIC verfolgt dabei die Zielzahlen, dass 35 % der EIC-geförderten Unternehmen frauengeführt sind und 40 % weibliche CEOs bei Accelerator-Interviews sind. Dafür gibt es die zusätzlichen Förderinstrument: EIC Women Innovators Price Women TechEU (EIE): Deadline 10. November 2021, 50 x 75.000 Euro, Mentoring/Coaching Women leadership programm (EIC Business Acceleration Services) Weitere Informationen zum EIC findet Ihr hier >> Kontakte für Gründerinnen Die bga - Bundesweite Gründerinnenagentur hat zu verschiedenen Themen Kontakte zusammengestellt, die von Gründerinnen kontaktiert werden können: Netzwerke zum Fachaustausch Expert*innen für die vertiefte Fachberatung und Branchen-Knowhow Hier kommt Ihr zur Bundesweiten Gründerinnenagentur >> FEMALE FOUNDERS CUP Der FEMALE FOUNDERS CUP ist Teil der Wettbewerbsreihe Start-up BW Elevator Pitch im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW, bei der sich Gründerinnen und Gründer aus allen Regionen messen. Einmal im Jahr präsentieren Gründerinnen und Start-ups von Frauen beim Female Founders Cup ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und Publikum. Mehr Infos findet Ihr hier >> Women Tech Founder Women Tech Founders zeigt Vorbilder von international erfolgreichen Tech-Gründerinnen, um die Wahrnehmung von Frauen in der Tech-Branche zu verändern und zu Gründungen von Frauen im Tech-Bereich zu inspirieren. Mehr Infos findet Ihr hier >> Frauenwirtschaftstage FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE, die unter dem Titel ‚Frau und Wirtschaft’ eine Vielzahl an Veranstaltungen der regionalen Akteur*innen Baden-Württembergs in landesweiten Aktionstagen bündeln und Gründerinnen, Unternehmerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen als eine wichtige Triebfeder in Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar machen. Mehr Infos findet Ihr hier >> Female Founders Days und Female Founders Nights Bei den Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg dreht sich alles um Gründerinnen und solche, die es werden wollen. Am 23. Juli findet zum Beispiel die Female Founders Night des CyberForums Karlsruhe statt. Mehr Infos findet Ihr hier >> Baden-Württembergisches Gründerinnenforum (BWGF) Das Baden-Württembergische Gründerinnenforum ist ein Multiplikatorinnen-Netzwerk in Baden-Württemberg in dem über 70 Fachfrauen aus Arbeitsagenturen, Banken, Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Gleichstellungs- & Kontaktstellen Frau und Beruf, Gründerinnenzentren und Kammern, Landes- und Kommunalverwaltungen, Politik, Unternehmensberatungen, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen vernetzt zusammenarbeiten. Das BWGF vertritt die Interessen von Gründerinnen und setzt sich für unternehmerinnengerechte Rahmenbedingungen ein. Es wirkt außerdem an der (Weiter-) Entwicklung und Umsetzung von Modellen frauenspezifischer Gründungsberatung und -qualifzierung mit. Seit 1996 wird das BWGF vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg koordiniert, arbeitet ehrenamtlich und steht Multiplikatorinnen offen, die an einer aktiven Mitarbeit interessiert sind. Anfrage per E-Mail an: iris.kronenbitter@wm.bwl.de Mehr Infos zu Gründerinnenförderung in BW findet Ihr hier >>
    Symbolbild Gründerinnen, Bild: Canva
  • 20.07.2021

    Baden-Württembergischer Filmpreis für Werbefilm

    Corporate Film ist einer der wichtigsten Faktoren des Filmstandortes, wenn es um Filmwirtschaft, Umsätze und internationale Wahrnehmung geht. Das Filmbüro Baden-Württemberg will diesen hochkreativen und innovativen Bereich der Filmproduktion mehr in den Mittelpunkt rücken und vergibt in diesem Jahr im Rahmen der Landesfilmschau vom 1. bis 5. Dezember 2021 zum vierten Mal den Baden-württembergischen Filmpreis für Werbefilm. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert. Die Ausschreibung findet 2021 in der Kategorie Werbe-Clip statt und richtet sich ausschließlich an Produzenten*innen sowie Produktionsfirmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Voraussetzung ist, dass der Werbefilm im Auftrag eines Unternehmens hergestellt wurde und zum Zeitpunkt der Einreichung bereits öffentlich zugänglich ist. Einsendeschluss für 2021 ist der 31. August 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >>
    Symbolbild Film, Dreh, Bild: Canva
  • 15.07.2021

    Fiktiver Unternehmerlohn bis Ende September verlängert

    Das Land Baden-Württemberg ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes auch in ihrer vierten Phase – der „Überbrückungshilfe III Plus“ – mit dem bewährten fiktiven Unternehmerlohn. Das hat der Ministerrat am 13. Juli 2021 beschlossen. Die Bundesregierung hat die Überbrückungshilfe III für Unternehmen und Selbständige und auch die Neustarthilfe für Soloselbständige und Kleinstunternehmen jüngst bis September verlängert. Laut dem Land habe der Bund aber auch in der vierten Phase der Überbrückungshilfe trotz einiger Verbesserungen weiterhin nicht die Lücke für jene Unternehmer*innen geschlossen, denen eine reine Fixkostenerstattung nicht ausreiche. Das Land Baden-Württemberg gewährt im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Nach derzeitiger Auskunft des Bundes sollen Anträge in der Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe Plus noch Ende Juli 2021 gestellt werden können. Die Antragstellung erfolgt wie bisher über die Plattform des Bundes. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III Plus wird voraussichtlich im September 2021 zur Verfügung stehen. Wurde die Überbrückungshilfe III Plus bis dahin bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >>
    Symboldbild Finanzierung, Geld; Bild: Canva
  • 08.07.2021

    Kunst trotz Abstand in Karlsruhe

    Mit dem Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ unterstützt das Land die Kulturszene in der Corona-Pandemie. Mit rund drei Millionen Euro aus dem Impulsprogramm werden neben Honoraren für Künstler*innen auch Kosten für Hygienemaßnahmen und Ausgaben für Bühne und Technik bei Open-Air-Veranstaltungen gefördert. In Karlsruhe finden diesen Sommer und Herbst neun geförderte Veranstaltungen statt. Kinemathek Karlsruhe e. V mit “Kino Campus Expanded” vom 9. Juli bis 18. September 2021 Der Arbeitskreis Kultur und Kommunikation (AKK) präsentiert in Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe e.V. am Alten Stadion ein vielseitiges Programm aus Film, Theater, Konzert, DJs, Performance, Workshops, Lesungen und mehr. Zum Programmangebot tragen unter anderen das Pride Pictures Filmfestival, das Dokumentarfestival dokKa, die Independent Days, das Beyond Filmfestival, der Stadtjugendausschuss und studentische Theatergruppen des KIT bei. An Donnerstagen steht die Bühne unter dem Motto Frisch GebAKKen Newcomer-Bands offen. Alle weiteren Infos findet Ihr hier >> Déjà Vu - Film e. V. mit „19. Stummfilmfestival Karlsruhe“ Ein genauer Termin für das Stummfilmfestival steht noch nicht fest. Geplant ist es das Festival im Zeitraum Mitte Oktober bis Mitte November 2021 durchzuführen. Dabei wird dem Publikum zum ersten Mal ein besonders Komödien- und Slapstick-lastiges Programm geboten. Mehr Infos findet Ihr hier >> Wer nicht bis zum Herbst warten möchte: Im Rahmen von Toujours Kultur zeigt das Stummfilmfestival Karlsruhe unter dem Titel „Stummfilmraritäten“ vom 17. Juli bis zum 11. September 8 Programme mit selten gezeigten Stummfilmen, die sie im Rahmen der Stummfilmfestivals bisher nicht präsentieren konnten. Die Filme kommen aus China (!), Italien, Dänemark, Russland, Frankreich, Belgien und Deutschland. Mehr Infos findet Ihr hier >> Junges Kollektiv MusikTheater e.V. mit „REQUIEM“ Premiere am 5. August 2021 Klosterruine Frauenalb Kurz vor seinem Tod beginnt Wolfgang Amadeus Mozart an seinem Requiem als Auftragswerk zu komponieren, kann das Werk aber nicht mehr vollenden. Verschiedenste Komponisten versuchen, seine Arbeit zu vollenden, angefangen bei Mozarts Schüler Süßmayr bis hin zum zeitgenössischen Komponisten Georg Friedrich Haas. Doch Mozarts eigener Plan für die Vollendung bleibt bis heute ein Rätsel. Hier aber liegt die Chance für eine szenische Umsetzung. Denn nicht das Werk an sich ist ein Fragment, sondern unser Zugang dazu! Der Zustand des Unvollendeten lädt zur gemeinsamen kollektiven Arbeit ein – nicht um es zu vollenden, sondern um seine Musik in einen ungewöhnlichen Kontext zu setzen und dem Werk so neue Seiten abzugewinnen. Mehr Infos findet Ihr hier >> Kammerphilharmonie Karlsruhe mit „Große Werke "en miniature" - Die Tonsprache ’großer’ Meister in ihrer exzellent arrangierten und besetzten Kammermusik“ 25. Juli 2021 1 Tag, 4 Konzerte, 9 Ensembles In der Christuskirche Karlsruhe Der Eintritt ist kostenfrei, eine vorherige Registrierung ist möglich. Mehr Infos findet Ihr hier >> KlangKunst in der Hemingway Lounge e.V. mit „Sweet Summer Lounge Mit Sweet Summer Lounge lädt KlangKunst in der Hemingway Lounge e.V. zur Fortsetzung von Kultur auf der Terrasse 2021 in räume ein. Die kleine, feine Konzertreihe umfasst dieses Jahr Darbietungen aus Jazz, Pop und Klassik und ein umwerfendes Kinder-Mitmachprogramm. Für die bewährten Leckereien und Cocktails sorgt auch diesmal das Gastroteam Ratatouille. Kultur auf der Terrasse steht für eine Kooperation von Menschen, die Kulturräume nach den aktuellen Möglichkeiten öffnen: Konzerte an der frischen Luft mit viel Platz auf dem Naturareal des Karlsruher Turnverein e.V. Mehr Infos findet Ihr hier >> Kulturzentrum TOLLHAUS mit „TOLLOUT“ Das Tollhaus startet mit Tollout" eine Reihe zirzensisch-musikalischer Ausflüge und Interventionen in die Region und die Stadtteile, um sein Publikum zu besuchen. Termine findet Ihr, sobald bekannt, hier >> marotte-Figurentheater Karlsruhe mit „Open air Theater“ Seit Mitte Juni spielt die Marotte open air unter Bäumen auf kleiner Bühne im Waldzentrum. Auf dem Juli-Spielplan stehen ab drei Jahren „Der kleine Eisbär“, ab vier „Teufelchen und die Pfannkuchen“ sowie Peter und der Wolf und ab fünf „Pettersson zeltet“, „Piggeldy & Frederick“ sowie „Ritter Rost“. Bei Regen entfällt die Vorstellung. Mehr Infos findet Ihr hier >> Theaterland Karlsruhe mit „Holidays in Holland - eine Alternative zum Sommerurlaub für Familien“ Die interdisziplinäre Theaterproduktion „Holidays in Holland“ lädt Karlsruher Bürger*innen dazu ein Urlaubsgefühle vor Ort zu erleben. Mehr Infos folgen noch. Werkraum Karlsruhe e.V. „Kreativität in der Pandemie: digital und analog“ WERKRAUM: Karlsruhe e.V. ist eine freie Organisation für Theater, Film und Soziales. Der Verein ist Träger der freien Jugendhilfe und der außerschulischen Jugendbildung. Alle aktuellen Projekte findet Ihr hier >>
    Masterplan Kultur, Bild: Wissenschaftsministerium, pixabay
  • 08.07.2021

    Der Underground Film Award 2021 geht nach Uganda

    Am 06. Juli 2021 tagte die Jury für den Underground Film Award 2021, welchen das Filmboard Karlsruhe im Rahmen von Karlsruhe – UNESCO Creative City of Media Arts weltweit ausgelobt hatte. In der mehrstündigen Sitzung wurden die über 40 Einreichungen genau unter die Lupe genommen. Am Ende konnte sich die Filmidee JANGU (COME) der ugandischen Filmemacherin Patience Mitumwesiga durchsetzen. „Die Vielfalt und Qualität der Einreichungen hat es uns nicht leicht gemacht, die Preisträgeridee auszuwählen. Allerdings gab es verschiedene Einreichungen, die besonders gut zu den Ausschreibungskriterien gepasst haben und die wir uns dann nochmals genauer angeschaut haben“, erklärt der Jury-Vorsitzende Dr. Oliver Langewitz die Entscheidung. „Am Ende gab es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen zwei Einreichungen, die Preisträgerin überzeugte dann durch die Geschichte ihrer Filmidee, die ein wichtiges Thema, der ständigen Gefahr der sexuellen Gewalt an Frauen in Uganda behandelt. Ausschlaggebend waren zudem ihr starkes bisheriges Oeuvre, das eine großartige neue Produktion verspricht sowie die Tatsache, dass mit dem Award eine Filmemacherin unterstützt wird, die in einem Land arbeitet, in welchem es für Künstlerinnen insgesamt schwierig ist und wir zudem mit diesem Produktionsstipendium auch die Nord-Süd-Achse zwischen Karlsruhe und Kampala stärken können“, so Langewitz weiter. Damit baut die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe auch die Kooperation mit dem globalen Süden aus. Patience Mitumwesiga erhält für die Produktion nun ein Produktionsstipendium in Höhe von 3.000 Euro sowie eine Produktionsunterstützung in Form einer Beratungstätigkeit des Filmboard Karlsruhe sowie der Vermittlung von Karlsruher Filmschaffenden, zum Beispiel in den Bereichen Postproduktion oder Filmmusikkomposition. Der Film soll nun in den nächsten Monaten gedreht und bis November 2021 fertig gestellt werden. Das Filmboard Karlsruhe unterstützt dann die Festivaldistribution. In Karlsruhe wird der Kurzfilm dann zum Beispiel auf den INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe zu sehen sein. Die Geschichte: Drei Freundinnen werden an einem Freitagabend von ihrem Taxifahrer ausgeraubt. Am Bordstein ohne Telefon und Geld zurückgelassen, beschließen sie, zu Fuß nach Hause zu laufen. Aber sie tragen hohe Absätze und knappe Kleidung, und die Straßen der Stadt sind tief in der Nacht sehr unsicher. Sie gehen in die nahegelegene Stube eines Hexendoktors, um sich dort einen Wunsch erfüllen zu lassen, um so sicher nach Hause zu kommen. Beim Hexendoktor überlegen sie sich verschiedene Optionen und wünschen sich letztlich für drei Stunden eine Stadt ohne Männer. Ihr Wunsch wird erfüllt und sie werden durch eine Tür in ein alternatives Universum geschickt, in welchem es keine Männer gibt. Als die Mädchen zu Hause ankommen, haben sie sich so an die neue Situation gewöhnt, dass sie beschließen, die Stunden zu verlängern, in denen es in ihrer Stadt keine Männer gibt. Allerdings sind sie sich der Konsequenzen nicht bewusst. Denn als sie endlich in die Realität zurückkehren, erkennen sie, dass der Hexendoktor sie ausgetrickst hat und alle Seelen der Männer ihrer Stadt geraubt hat. Patience Nitumwesiga hat an der Makerere University's school of Libera and performing Arts ein Schauspielstudium absolviert und war am Maisha Film Lab, Prospero Performing Arts Centre, Follow The Nile und dem Berlinale Talent Campus. Ihr Kurzfilm „Communion“ (Uganda, 2018) erhielt eine lobende Erwähnung auf dem Cape Verde`s Plateau-Festival Internacional de Cinema 2019 und lief auf zahlreichen weiteren Festivals, auch auf den INDEPENDENT DAYS in Karlsruhe. Ihr zweiter Kurzfilm „Heaven Sounds Boring“ befindet sich am Beginn seiner Festivalauswertung. Nitumwesiga inszenierte „Keepers and Better Than Yellow“ am Uganda National Theatre während des 48 Hours in Harlem Festival im Jahr 2018. Sie war 1. Regieassistenz für den Feature-Dokumentarfilm „Somebody Clap For Me“ (Uganda, Katar, Brasilien, UK, 2017) sowie 1. Regieassistenz in der ugandischen Fernsehserie „Yat Madit“ (2016), die auf NTV Uganda von Nation Media ausgestrahlt wurde und derzeit bei der Uganda Broadcasting Corporation (UBC TV) läuft. Zudem hat sie zahlreiche Folgen der Comedy-Fernsehserie „Love Makanika“ (2015) geschrieben. Die fünfköpfige Jury des Underground Awards setzte sich zusammen aus: Dr. Oliver Langewitz, Geschäftsführender Vorstand Filmboard Karlsruhe, Nadine Knobloch, Schauspielerin und Filmemacherin, Sina Seiler, Dokumentar- und Experimentalfilmemacherin, Anastasia Ziegler, Koordinatorin UNESCO Creative City of Media Arts der Stadt Karlsruhe sowie Mathias Reich, Leiter Fachbereich Film, Medien, Sozio- und Interkultur, Internationale Kulturarbeit, Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Karlsruhe. Weitere Informationen zum Underground Film Award findet Ihr hier >>
    Underground Film Award, Bild: Kyle Loftus von Pexels
  • 07.07.2021

    Überbrückungshilfe und Neustarthilfe verlängert und erhöht

    Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt. Mit Härtefallhilfen können die Länder diejenigen Unternehmen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber aufgrund der Corona-Pandemie bedroht wird. Unternehmen können zudem weiterhin auf Hilfen über die KfW zählen. Das KfW-Sonderprogramm wurde bis Jahresende 2021 verlängert und Kredithöchstbeträge wurden erhöht. Die wichtigsten Änderungen: Verlängerung der Überbrückungshilfe III Die Überbrückungshilfe III wird bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährte Fixkostenunterstützung ermöglicht es Unternehmen und Soloselbständigen, Zuschüsse zu den Fixkosten zu erhalten. Voraussetzung ist ein Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Vergleichsmonat im Jahre 2019 um mehr als 30 Prozent. Bei höheren Umsatzeinbrüchen gibt es weitere Zuschläge (Eigenkapitalzuschuss). Und für besonders betroffene Branchen wie die Reisewirtschaft, die Veranstaltungsbranche sowie den Einzelhandel gibt es zusätzliche Regelungen. Höhere Obergrenzen für insgesamt erhaltene Hilfen Neben den vielen kleinen Unternehmen können auch mittelständische Betriebe Hilfe erhalten, die seit Monaten von den Corona-bedingten Einschränkungen und deren Folgen betroffen sind. Deshalb wird die Obergrenze für die Zuschüsse aus beiden Programmen von 12 Millionen Euro auf 52 Millionen Euro deutlich erhöht. Wie bisher sind davon 12 Millionen Euro durch den bereits geltenden EU-Beihilferahmen – bestehend aus Kleinbeihilfe, De-Minimis-Verordnung sowie Fixkostenhilfe – abgedeckt. Hinzu kommen weitere 40 Millionen Euro aus dem kürzlich von der Europäischen Kommission genehmigten Beihilferahmen der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich. Die maximale monatliche Förderung in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus beträgt 10 Millionen Euro. Voraussetzung für Zuschüsse im Rahmen dieses Schadenausgleichs ist, dass die betreffenden Unternehmen von Schließungsanordnungen von Bund und Ländern betroffen waren oder sind. Erste Anträge auf Schadenersatz können in Kürze gestellt werden. Verlängerung und Ausbau der Neustarthilfe für Soloselbständige Die Neustarthilfe unterstützt gezielt Soloselbstständige, die wegen fehlender Fixkosten wie zum Beispiel Büromieten oder Leasingkosten nicht von der Überbrückungshilfe profitieren. Die Neustarthilfe ermöglicht einen Zuschuss unabhängig von den Fixkosten. Auch die Neustarthilfe wird bis Ende September verlängert. Im Zuge dieser Verlängerung werden die monatlichen Zuschüsse erhöht: Während für den Zeitraum von Januar bis Juni 1.250 Euro pro Monat vorgesehen waren, sind es nun in der Neustarthilfe Plus von Juli bis September 1.500 Euro pro Monat. Das sind weitere 4.500 Euro. Insgesamt können betroffene Soloselbständige also für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 bis zu 12.000 Euro Neustarthilfe erhalten, um nach der Krise wieder neu starten zu können. Restart-Prämie Um Unternehmen zu helfen, ihre Beschäftigten möglichst schnell aus der Kurzarbeit zu holen und um Neueinstellungen zu fördern, wird eine neue Personalkostenhilfe eingeführt: Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine „Restart-Prämie“ als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Wenn sich die Personalkosten im Juli 2021 im Vergleich zu Mai 2021 erhöhen, dann erhalten Unternehmen auf diese Differenz einen 60-prozentigen Zuschuss. Für den Fördermonat August beträgt dann der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Diese abnehmende Förderung ist ein echter Anreiz, möglichst schnell Beschäftigte aus der Kurzarbeit zurückzuholen bzw. neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Alle Infos findet Ihr auch hier >> Weitere Infos zu Corona-Hilfen findet Ihr hier >>
    Symbolbild Geld, Bild: Canva
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